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 „Jetzt wird abgerechnet“
 Etwas andere Hinweise zu formalen Abläufen der Weiterbildung
Wahlstedt/Stuttgart (uz) [04.01.10]. Oft sprechen sie nicht die gleiche Sprache: Zwischen Sachbearbeitern in den militärischen Behörden und den vielmals wortkargen, militärisch-knapp kommunizierenden Soldaten kommt es immer wieder zu Missverständnissen. Klar, dass man sich da so seine Gedanken macht. Die Mitarbeiter der Stammdienststelle der Bundeswehr und die Profis vom Berufsförderungsdienst in Süddeutschland wissen davon nicht nur ein Lied zu singen, sie haben eine der Episoden auch gleich als Bildgeschichte zu Papier gebracht. Für alle Insider, egal ob in Uniform oder nicht, gerade zum Jahresbeginn ein guter Moment zum Inne halten, Schmunzeln, und vor allem Beherzigen.
Soldat Jonny W. hat noch eine Rechnung offen - mit dem Berufsförderungsdienst (BFD). Er steht kurz vor der Beendigung seiner militärischen Karriere. Für seine weitere berufliche Laufbahn hat er sich – mithilfe des BFD – dazu entschieden, auf Weiterbildung zu setzen und sich aus dem reichhaltigen Programm der verschiedenen Bildungsträger einen Kurs zum richtigen Umgang mit Motorsägen herausgesucht.
Der Kurs passt in seinen Förderplan und darum trägt der BFD die ganzen Kosten für diese Maßnahme – hat die nette BFD-Beraterin versprochen. Er braucht sich nur um das Lernen zu kümmern und dann den Teilnahmenachweis, einen Zahlungsnachweis und die Rechnung vorlegen.
Das hat er genau verstanden und auch so gemacht. Die Rechnung mit den anderen Unterlagen hat er direkt vom Geschäftszimmer der Kompanie aus dem BFD zugefaxt. Zuerst hatte er etwas Schwierigkeiten mit dem Fax-Gerät, doch dann hat es geklappt. Er hat alles in das Fax gestopft und die in München bekamen das Ergebnis.
Dann hat er gewartet. Doch es kam kein Geld. Nein, nur ein Brief. Darin stand, dass die Kostenabrechner nun ins Spiel kommen und die wollen noch einmal die Rechnung von ihm haben – im Original. Ja was soll denn das? Jonny W. versteht die Welt nicht mehr.
Das bedarf der Klärung. Er schwingt sich auf sein schweres Motorrad und fährt nach München. Als Mann mit Geländeerfahrung findet er seinen Weg genau bis ins Ziel. Punkt 12 Uhr steht er vor der Tür des zuständigen Bearbeiters. Doch, oh, weh: Geschlossen! Na, das war ja klar. Mittagspause.
Aber Jonny W. hat Glück. Ein netter älterer Herr kommt um die Ecke und fragt, ob er helfen könne. Jonny W. schildert sein Problem. Der nette Herr führt ihn über den Gang – zwei Zimmer weiter. Dort, hinter einem Computer und Akten versteckt, sitzt Regine H. Ihr schildert Jonny seinen Fall noch einmal. Regine H. lässt Jonny ausreden, dann fragt sie nach seinem Namen und bittet ihn, kurz auf dem Gang zu warten. Sie verlässt ihr Büro und kommt auch schon wieder mit einer roten Akte zurück.
Sie blättert etwas darin herum, dann erklärt sie dem Jonny, dass zur Auszahlung des Geldes eine Originalrechnung gebraucht wird. Die wäre doch da, meint Jonny. Nein, wird er berichtigt, was hier vorliegt, ist ein Fax und das ist wie eine Kopie zu werten. Jonny versteht immer noch nicht. Da bietet Regine H. an, die 100 Euro, die den Rechnungsbetrag ausmachen, dem Jonny ebenfalls per Fax zukommen zu lassen. Nach kurzer Überlegung hat Jonny verstanden. Er bedankt sich und verlässt mit einem Pfeifen auf den Lippen das Haus, schwingt sich auf seinen Feuerstuhl und fährt dem Sonnenuntergang entgegen.
 
Zwei Tage später trifft die Originalrechnung beim BFD ein und nur wenige Tage später hat Jonny das Geld auf seinem Konto.
 
Text: Jutta Hoß (BFD München), Zeichnungen: Stephan Ink (SDBw)
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