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 Ausgezeichnete Energiesparer in Lechfeld
 Soldaten erhalten Prämie für Einsparungen
Lechfeld (eb) [17.06.09]. Der NATO-Flugplatz Lechfeld bei Buchloe ist die Liegenschaft der Bundeswehr mit der höchsten Energieeinsparung durch die Nutzer im Jahr 2008. Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Bereich Wärme rund 3900 MWh (18 %) und im Bereich Strom rund 100.000 kWh eingespart. Dies entspricht einer Reduzierung des CO2 - Ausstoßes von 975 Tonnen.
Die rund 1.100 Frauen und Männer in der Lechfeldkaserne haben durch ihr persönliches Engagement Energie im Gegenwert von knapp 300.000 € eingespart.
Gezieltes Öffnen und Schließen der Hallentore - etwa beim Schleppvorgang von Flugzeugen -, Anpassen der Heizzyklen in allen Gebäuden, regelmäßige Energiegespräche zwischen dem betreuenden Bundeswehrdienstleistungszentrum Fürstenfeldbruck und der Truppe und ergänzende Aufklärungsarbeit durch Informationsbroschüren haben dieses hervorragende Ergebnis ermöglicht. Auch Aushänge wie „Einfach öfter abschalten – im Dienst und zuhause“ in Büros oder über Kopierern erinnerten den Einzelnen an seinen Beitrag zur insgesamt sehr erfolgreichen gemeinsamen Anstrengung.
Der Präsident der Wehrbereichsverwaltung (Mitte) zeichnete die erfolgreichen Energiesparer aus.
Foto: Wehrbereichsverwaltung Süd
Diese Leistung belohnten der Präsident der Wehrbereichsverwaltung Süd, Götz-Friedrich Baron von der Ropp, und Oberstleutnant Ulrich Staebener vom Infrastrukturstab Süd mit einer Urkunde sowie einer Prämie in Höhe von 80.000 €.
Der Kommodore des Jagdbombergeschwader 32, Oberst Stefan Scheibl, nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Nutzer der Lechfeldkaserne aus den Händen des Präsidenten entgegen.
Es handelt sich um die höchste Prämie, die bundesweit vergeben wurde. Nachfolgend werden weitere Liegenschaften in Bayern und Baden-Württemberg ausgezeichnet. Die Prämien werden eingesetzt, um den Energieverbrauch weiter zu optimieren. Dabei arbeiten alle Dienststellen der Bundeswehr zusammen, um sich über erfolgreiche Beispiele („Best Practice“) der Energieoptimierung auszutauschen.
Insgesamt konnte im Zuständigkeitsbereich der Wehrbereichsverwaltung Süd, also in Baden-Württemberg und Bayern der CO2 – Ausstoß im Jahr 2008 um rund 22.000 Tonnen reduziert werden.
Bereits 2007 hatte das Bundesministerium der Verteidigung ein Anreizsystem zur Senkung der Energiekosten und CO2 – Emissionen eingeführt, um mit seinen Dienststellen einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Seitdem wurden und werden zivile wie militärische Beschäftigte durch Veranstaltungen, Broschüren, Intranetkampagnen sowie wechselnde Aushänge für das wichtige Thema sensibilisiert und zur Mitarbeit gewonnen.
Text/Foto: Wehrbereichsverwaltung Süd
 
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