München
(eb) [23.10.08]. Ende 2009 soll das Wehrbereichskommando IV
(WBK IV), derzeit noch in der Bayern-Kaserne
untergebracht, in das neue Kasernengebäude in der Fürst-Wrede-Kaserne
einziehen. Die Arbeiten auf dem 32 Hektar
großen Areal werden
bei laufendem Betrieb ausgeführt. Diese Öffentlich-Private-Partnerschaft
(ÖPP)-Projekt ist das erste Pilotprojekt des Bundes im Hochbau.
Der Vertrag zwischen Hochtief und der Bundeswehr,
unter Federführung des Bonner Bundesamtes für Wehrverwaltung,
war im April dieses Jahres geschlossen
worden. Er umfasst Planungs- und Bauarbeiten,
den Betrieb sowie die Finanzierung der
Fürst-Wrede-Kaserne
im Münchner Norden. Er hat ein Gesamtvolumen von mehr als 160
Millionen Euro über die Laufzeit von 20 Jahren, davon nahezu
60 Millionen Euro Baukosten. Eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung
hatte im Vorfeld ergeben, dass eine Einsparung
von rund 17 Prozent gegenüber einer Eigenlösung der öffentlichen
Hand erzielt werden kann.
Der Grundstein für die Fürst-Wrede-Kaserne in München
wwurde kürzlich, im Beisein des Hochtief-Vorstandsvorsitzenden
Dr. Herbert Lütkestratkötter und der Leiterin der Abteilung
Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz
im Verteidigungsministerium, Ministerialdirektorin
Alice Greyer-Wieninger, sowie des Kommandeurs
der Wehrbereichskommandos IV Generalmajor
Gert Wessels und des Präsidenten
der Wehrbereichsverwaltung Süd, Götz Friedrich Baron von
der Ropp gelegt.
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