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 Biotop in der Panzerspur
 Vereinbarung über den Schutz von Natur und Landschaft
Bayerns Umweltminister Dr. Otmar Bernhard, Staatssekretär Christian Schmidt und Axel Kunze
München (eb) [02.10.08]. In München unterzeichneten der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Christian Schmidt, Bayerns Umweltminister Dr. Otmar Bernhard und Axel Kunze, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, eine wegweisende Vereinbarung über den Schutz von Natur und Landschaft auf militärisch genutzten Flächen im Freistaat Bayern.
Flächen der Bundeswehr gehören auch in Bayern zu den wertvollsten Gebieten des europäischen Netzes NATURA 2000. Sie stellen Flächen mit selten gewordenen Lebensräumen und herausragender Artenvielfalt dar. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier ihre letzten Rückzugsgebiete. Die Vereinbarung zwischen dem Freistaat und dem Bund stellt sicher, dass dies auch in Zukunft so bleibt.
„In Bayern kann man sehr gut leben – das soll auch künftig so bleiben. Wir leisten mit dieser Vereinbarung einen wichtigen Beitrag nicht nur zur Erhaltung der Natur, sondern zur gesamtgesellschaftlichen Entwicklung“, führte Christian Schmidt aus. „Mit der Vereinbarung haben wir eine Win-win-Situation geschaffen, von der alle profitieren.“
Pure Natur auf dem Standortübungsplatz in Mittenwald
Der bayerische Umweltminister Dr. Bernhard lobte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Land und Bundesforst: „Bundeswehr und Naturschutz gehen sehr gut zusammen.“ Als Beispiel nannte er Kettenfahrzeuge, die Furchen im Boden schaffen, die wiederum Amphibien für ihr Überleben brauchen. „Die 27 Vereinbarungsgebiete zählen zu den Kernbereichen des Naturschutzes in Bayern“ , so der Umweltminister.
Axel Kunze, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, hob hervor, dass die Vereinbarung zur Harmonisierung von militärischer Nutzung und Naturschutz auf dem hohen Niveau beiträgt, das NATURA 2000 verlangt. Ein Weg, der auch von der EU ausdrücklich begrüßt wird. „Die Gleichung Bundeswehr = Naturschutz stimmt“, stellte Kunze fest.
Text / Fotos: Wehrbereichsverwaltung Süd
 
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