truppen.info: Truppe: Wehrverwaltung - "Zivile Teilstreitkraft"?
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 Wehrverwaltung - "Zivile Teilstreitkraft"?
Sicherlich könnte man behaupten, die Wehrverwaltung sei eine Teilstreitkräfte in Zivil. Doch genau dies wird vom Grundgesetz ausgeschlossen. In Artikel 187b ist festgelegt, dass die Verwaltungsaufgaben der Bundeswehr von einer unabhängigen Bundeswehrverwaltung übernommen werden. Die Anpassung an die Neuausrichtung der gesamten Bundeswehr und veränderte finanzielle Rahmenbedingungen betreffen auch die Verwaltungsbereiche. Dies wirkt sich auch in neuen Managementformen, beispielsweise in Bereichen Bekleidung oder Fuhrpark aus.
Gegliedert ist die Wehrverwaltung in zwei Organisationsbereiche, nämlich die Territoriale Wehrverwaltung und den Rüstungsbereich.
Der territoriale Strang der Wehrverwaltung ist der Abteilung Wehrverwaltung, Infrastruktur und Umweltschutz beim Bundesministerium der Verteidigung unterstellt.
In der weiteren Unterstellung folgen das Bundessprachenamt in Hürth, die Bundesakademie für Wehrverwaltung und Wehrtechnik in Mannheim, die Fachhochschule für den Fachbereich Bundeswehrverwaltung, die Bundeswehrverwaltungsschulen in Mannheim, Berlin, Mölln und Oberammergau, sowie das Bundesamt für Wehrverwaltung und die Wehrbereichsverwaltungen, beide werden im folgenden beschrieben.
Die zentrale Planung, Steuerung und Kontrolle der Territorialen Wehrverwaltung ist Aufgabe des Bundesamts für Wehrverwaltung in Bonn. Ihm unterstehen das Verpflegungsamt für die Bundeswehr, 7 Verwaltungsstellen (USA und Kanada, Frankreich, Niederlande, Belgien, Großbritanien, Italien und Polen) sowie die 10 Bundeswehrfachschulen.
Die vier Wehrbereichsverwaltungen in Hannover (mit Außenstelle in Kiel), Strausberg, Düsseldorf (mit Außenstelle in Wiesbaden) und Stuttgart (mit Außenstelle in München) haben den direkten Draht zur Truppe. Mit derzeit 74 Standortverwaltungen sorgen sie für den möglichst reibungslosen Betrieb in allen Liegenschaften, für Bekleidung und die Beschäftigung von zivilen Arbeitskräften. Auch die insgesamt 81 Kreiswehrersatzämter unterstehen den Wehrbereichsverwaltungen. Sie sorgen für die Musterung und Aufnahme von Wehrpflichtigen und Zeitsoldaten in den aktiven Dienst.
Die Produktpalette des Wehrmaterials, für dessen Beschaffung das Bundesamt für Wehtechnik und Beschaffung sowie das Bundesamt für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr zuständig zeichnen, reicht vom hochkomplexen Waffensystem über persönliche Ausrüstungsartikel der Soldaten bis hin zu modernen computergestützten Datenverarbeitungssystemen. Die Kontrolle und Steuerung des Rüstungsbereiches liegt bei der Hauptabteilung Rüstung im Bundesministerium der Verteidigung. (uz)
 
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