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„Eine starke Truppe“ eben, wie man sich später
in einem Werbeslogan „auf die Fahne" geschrieben
hat.
In den Jahren nach 1990 wandelte sich das Aufgabenspektrum
der Bundeswehr. Mit dem Ende der Ost-West-Konfrontation
und mit der Wiedervereinigung brach auch hinter den
Kasernenzäunen eine neue Ära an. Unter
Mandaten der Vereinten Nationen leisteten deutsche
Soldaten 1992 in Kambodscha und 1993 in Somalia Dienst.
Heute ist die Bundeswehr eine in friedenserhaltenden
Einsätzen erfahrene Armee. Sie trägt bei
zu Krisenbewältigung und Konfliktverhütung
und leistet humanitäre Hilfe. Alles, was über
vier Jahrzehnte gegolten hat, kommt ständig
aufs Neue auf den Prüfstand. Die Aufträge
der Männer und Frauen sind geprägt vom
neu aufzubauen, weiterentwickeln und sogar sehr von
Reduzierung und Aufgabe.
Rund 257.000 Soldaten und Soldatinnen dienen derzeit
in der Bundeswehr. Sie verteilen sich auf die Teilstreitkräfte
Heer, Luftwaffe und Marine, sowie auf die Organisationsbereiche
Sanitätsdienst und Streitkräftebasis. Davon
sind circa 189.700 Berufs- und Zeitsoldaten, 43.550
Wehrpflichtige und rund 23.800 freiwillig länger
Wehrdienstleistende.
Zusätzlich sind übrigens rund 9.950 Soldaten
und Soldatinnen der Bundeswehr in anderen Bereichen
tätig. Beispielsweise bereiten sie sich zum
Ende ihrer Dienstzeit auf den Wechsel in ihren zivilen
Beruf vor.
Für uns gehören aber
nicht nur die Teilstreitkräfte
zur Truppe sondern auch vieles aus dem Umfeld. Deshalb
finden hier nach und nach auch die
Militärseelsorge
sowie all die Vereine und Verbände, die sich
um die Bundeswehr kümmern zum Beispiel der Deutsche
Bundeswehr Verband, das Soldatenhilfswerk, das Bundeswehrsozialwerk
und nicht zuletzt auch Lachen Helfen einen Platz.
(uz)
(Stand der Zahlen: Februar 2005) |