truppen.info: Truppe: Die Transformation der Bundeswehr
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 Das „böse Wort“ aus der Politik
 Transformation wird oft als Motorwechsel bei voller Leistung beschrieben
Itzehoe / Lütjenburg / Füssen (uz) [06.08.07]. Nur selten gelang es in den letzten 15 Jahren eine Phase der Umstrukturierung für die Bundeswehr abzuschließen, ohne dass nicht zumindest schon von einer neuen Reform gesprochen wurde. Das Wort „Transformation“ hat sich zu einem regelrechten Schreckenswort entwickelt. In der Fläche verschwindet die Bundeswehr von den Landkarten. Neben den steigenden Aufträgen für die Truppe in den Auslandseinsätzen gehört die Transformation zu den größten Aufträgen der Soldatinnen und Soldaten.
Die Lütjenburger Schill-Kaserne gehört zu den Gewinnern der aktuellen Transformationsbemühungen.
Foto: Zeitter
Neue politische Rahmenbedingungen, fehlende Haushaltsmittel und technische Neuerungen sorgen für eine schnellebige Zeit. „Wir sind immer nur auf dem Weg“ oder „Motorwechsel im laufenden Betrieb“ sind Attribute, die Generale für die immer neuen Maßnahmen wählen. Viele Entscheidungen stoßen schon in der Truppe auf Unverständnis.
Auch bei Kommunalpolitikern löst das Wort „Transformation“ Horrorvisionen aus. Die aktuelle Umstrukturierung läßt die Bundeswehr zum Teil ganze Landkreise „militärisch verwaisen“. Das Thema Standortschließung ist allgegenwärtig in den Medien. Wesentlich stiller ist es in den Standorten, die sogar aufwachsen oder zumindest mit einem blauen Auge davon gekommen sind.
Die Panzerhaubitze M 109 ist aus den Verbänden der Bundeswehr verschwunden.
Foto: GebArtBtl 225
Einen wahren Kraftakt hat die Führung im schleswig-holsteinischen Lütjenburg derzeit zu bewältigen. Das bisher dort stationierte Panzerflugabwehrkanonenlehrbataillon 6 wurde zum 1. Juli in eine Regiment umgewandelt. Rund 500 Dienstposten zusätzlich bedeutet dies für den beschaulichen Standort nahe der Ostsee und die beiden Flugabwehrübungsplätze, die sich in unmittelbarer Nähe befinden.
Auch im bayerischen Füssen war der 1. Juli ein magisches Datum. Das dort stationierte Gebirgspanzerartilleriebataillon verfügte noch bis vor wenigen Wochen über die letzten Exemplare der Panzerhaubitze M 109 in der Truppe. Das Bataillon hatte im Mai den letzten scharfen Schuss des Waffensystems für die Bundeswehr abzugeben. Doch das Bataillon wurde inzwischen auch vom artilleristischen Auftrag entbunden. Denn künftig wird in Füssen ein Aufklärungsbataillon stationiert sein. Auch hier lauern Herausforderungen.
truppen.info begleitet die beiden Verbände auf ihrem Weg der Transformation.
„Über mangelnde Herausforderungen können wir nicht klagen!“ (Lütjenburg)
„Soldaten gehören zum täglichen Leben“ (Lütjenburg)
Eine Ära geht zu Ende (Füssen)
 
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