|
Die Familien von Bundeswehrangehörigen stehen
im Mittelpunkt der Aktivitäten des Bundeswehrsozialwerks. Der
gemeinnützige Verband mit der Zeit ungefähr 110.000 Mitgliedern,
alle sind aktive oder ehemalige Soldaten oder eventuell auch deren
Hinterbliebene betreibt deutschlandweit zahlreiche Erholungseinrichtungen.
Im Austausch mit Sozialwerken aus anderen Nationen können auch
dort Pl ätze zur Verfügung
gestellt werden.
Laut der Satzung kommen diese Möglichkeiten insbesondere
den einkommensschwächeren Familien von Soldaten, Beamten
und Arbeitnehmern zu Gute. Die Förderung bezieht sich auf
Familienfürsorge, Kinder- und Jugendfreizeiten, Freizeiten
für "Junge Leute", Durchführung von Austauschmaßnahmen
mit Jugendlichen der verbündeten Streitkräfte, Freizeiten
für "Mütter und Kind", Seniorenfreizeiten
und Behindertenmaßnahmen.
Eine besondere Einrichtung des
Bundeswehrsozialwerks ist die Aktion "Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien". Von ihr
werden Familien von Bundeswehrangehörigen mit geistig und/oder
körperlich behinderten Kindern unterstützt. Dafür
werden dreiwöchige Sonderfreizeiten angeboten. Die Aufenthalte
werden aus einem geringen Eigenanteil und vor allem aus Spendengeldern
finanziert. Die Schirmherrschaft für diese Aktion hat Elfie
Wörner, Wittwe von Dr. Manfred Wörner, früherer
Bundesministers der Verteidigung und NATO-Generalsekretär. |