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 Gemeinsam Kindern Hoffnung geben
 Modellbauausstellung in Holzmindener Pionierkaserne
Holzminden (eb) [18.10.09]. Mit einem Spendenaufkommen von 18.396 Euro konnte die 11. Modellbauausstellung zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe schließen. Mehr als 8.000 Besucher bestaunten Originale und Modelle aller Maßstäbe beim Pionierbataillon 1 in der Medem-Kaserne in Holzminden.

Orginal und "Fälschung": In Holzminden zählt die Liebe zum Detail.
Fotos: Schlenker (Modell), Zeitter (Brückenpanzer)
Neben modernen und historischen Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes und der Landespolizei, stellten die Pioniere der 1. Panzerdivision ihre gepanzerten Großfahrzeuge und Baumaschinen vor. Kraftvoll platzierte ein Brückenlegepanzer Biber eine Panzerschnellbrücke. In Miniatur stellten die zahlreich angereisten Modellbauer dieses Jahr vermehrt auch Szenen aus den Einsatzgebieten der Bundeswehr wie Afghanistan und dem Kosovo nach.
Die zahlreichen Besucher aus Holzminden und der Region kamen zum Panzerpionierbataillon 1, um die Modelle in der Medem-Kaserne zu bestaunen und sich vor Ort über die Bundeswehr zu informieren. „Für Holzminden ist das eine ganz großartige Einrichtung. Sie sehen am hohen Zuspruch der Besucher die große Außenwirkung dieser Veranstaltung. Und so freue ich mich wirklich jedes Mal, wenn ich diese Ausstellung mit eröffnen darf.“, so Jürgen Daul, der Bürgermeister der Stadt Holzminden. Die nächste Ausstellung in Holzminden ist für das Wochenende vom 25. bis 26. September 2010 geplant.
Die Besucher nutzten die Gelegenheit mit den Soldatinnen und Soldaten des Panzerpionierbataillons 1 zu sprechen. „Die Beziehung der Bürgerinnen und Bürger zu den Soldatinnen und Soldaten in Holzminden ist nicht nur vorbildlich, sie ist auch besonders herzlich. Die große Anteilnahme und Freude beweist die enge Verbundenheit zwischen der Bundeswehr und der Stadt.“, so Bürgermeister Daul weiter.

Unterschiedlichste Einsatzfahrzeuge stehen im Fokus der Modellbauer.
Auch Brigadegeneral Heinz Georg Wagner, stellvertretender Kommandeur und Kommandeur der Divisionstruppen der 1. Panzerdivision, spürte den Enthusiasmus während der Veranstaltung. „Ich kann hier das so genannte 'freundliche Desinteresse’ nicht feststellen. Für mich ist diese Veranstaltung ein leuchtendes Beispiel von Integration und gelebtem Bürgersinn.“, betonte der General.
„Die Modellbauausstellung zu Gunsten der Deutschen Kinderkrebshilfe ist einfach wunderbar. Mann merkt bei allen Beteiligten und Unterstützern, dass sie mit sehr viel Herzblut bei der Sache dabei sind. Die Veranstaltung muss weitergehen!“, hofft Gerd Nettekoven, der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe e.V., auf das weitere Engagement von Stabsfeldwebel Helmut Duntemann und die Unterstützung der Bundeswehr in Holzminden.
Text / Fotos: Markus Schlenker
 
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