| Hamburg
(uz) [14.05.07]. Die Wohnanlage
in Hamburg ist eigentlich recht unscheinbar.
Nur bei näherer Betrachtung fällt
dem Vorübergehenden das "Eiserne
Kreuz" an der Wand auf: Das "Veteranenheim
Deutscher Soldaten Freie und Hansestadt
Hamburg" gibt Menschen ein angenehmes
und würdiges Zuhause. Eine vergleichbare
Einrichtung ist schwer zu finden. Die
Gründungsväter des Veteranenheims
wollten, dass die älteren Kameradinnen
und Kameraden ihren Lebensabend hier
in Würde und sozialer Sicherheit
verbringen können. Gedacht wurde
im Gründungsjahr 1959 natürlich
besonders an Soldaten aus dem 2. Weltkrieg.
Heute stehen nicht nur diese Veteranen im Mittelpunkt der Arbeit dieses Alten-
und Pflegeheims, denn
das Haus steht allen offen, die wegen der Beschwerden des Alters Hilfe, Pflege
und Betreuung benötigen. Die Bewohner sind längst nicht mehr ausschließlich
Soldaten oder deren Angehörige.
Mittlerweile sind sie so vielfältig, wie die Hilfe,
die sie erfahren. Je nach Verfassung kann man das Veteranenheim einfach "nur
bewohnen",
auch mit der eigenen Möblierung. So kann die Einrichtung auch leicht ein
neues
Zuhause werden. Das Haus bietet aber auch Pflegemöglichkeiten und einen
eigenen Bereich der Dementenbetreuung. Insgesamt 146 Plätze für pflegebedürftige
Menschen stehen zur Verfügung, es sind 78 Einzel- und 34 Doppelzimmer vorhanden.
Das Haus selbst bietet durch unterschiedliche Einrichtungen einen hohen Beitrag
zum "Wohlfühlfaktor". Zentral liegt der Speisesaal als Begegnungspunkt
im Gebäude und nicht weit davon entfernt der Veranstaltungssaal, beziehungsweise
das Café. Zu dem gibt es im Haus einen Friseursalon, eine Fußpflegepraxis
und einen Raum für kosmetische Behandlungen sowie ein Gymnastikraum mit
diversen Sportgeräten. Die Gartenanlage und der Wintergarten sind rollstuhlgerechte
Möglichkeiten, um sich zu entspannen, aber auch für gemütliche
Gesprächsrunden.
Von 1993 bis 1996 wurde das Heim frisch renoviert und auf zeitgemäße
Standards
angepaßt. Mit dem Neubau einer Küche im Jahr 2000 ist das Haus heute
zu
einem zeitgemäßen Altenwohn - und Pflegeheim geworden, wie es noch
viele andere gibt. |