truppen.info: Internationaler Mönchengladbacher Militärwettkampf
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 Unterfranken ganz oben
 Internationales Kräftemessen in Mönchengladbach
Mönchengladbach (eb) [26.08.07]. Kontrastprogramm zur Essener Love-Parade im Mönchengladbacher Nato-Hauptquartier: Mit einem feierlichen Abschlussappell endete dort am Wochenende der „Internationale Mönchengladbacher Militärwettkampf“ (IMM) – Nationalhymnen und Märsche inklusive. Zuvor hatten 49 Teams aus sechs Nationen um den Pokal des Nato-Generalsekretärs Jaap de Hoop Scheffer und Urkunden gekämpft. Ganz oben auf dem Siegertreppchen stand am Ende eine Mannschaft aus Unterfranken. Die vier Soldaten kamen von der Bundeswehr-Infanterieschule aus Hammelburg. Platz zwei belegte ein Team des britischen Militär-Geheimdienstes, Dritte wurden vier Soldaten aus Österreich.
Die Love-Parade hatte das Starterfeld bei Polizei und Rettungsdiensten etwas ausgedünnt. Hier siegte die Bundespolizei Düsseldorf vor der Feuerwehr Mönchengladbach. Der harte Wettkampf war traditionell nicht nur Männersache: 18 Soldatinnen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und den Niederlanden waren ebenfalls auf dem Wettkampfparcours mit elf Stationen von der Hindernisbahn über Erste Hilfe bis zum Schießen unterwegs. Das beste rein weibliche Team stellten zu aller Überraschung nicht aktive Soldatinnen, sondern vier Reservistinnen der britischen Luftwaffe aus Brize Norton.
Köpfchen, Kraft und Kondition waren beim IMM wieder gleichermaßen gefordert: So galt es, in einem fiktiven Einsatzland nach einem Unfall Verletzten zu helfen, Regeln des Kriegsvölkerrechts zu kennen oder beim Wettlauf mit schweren Wasserkanistern einfach nur Fitness zu beweisen.
Aufmerksamer Beobachter des Wettkampfs war als ranghöchster militärischer Besucher Brigadegeneral Hans-Jürgen Hugenschmidt, Stellvertreter des Befehlshabers im Wehrbereich II (Mainz). Veranstalter war das neue Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr (Düsseldorf), organisiert wird der IMM von freiwilligen Reservisten vom Arbeiter bis zum Firmenchef aus der Region.
Traditionell hervorragend klappte die Zusammenarbeit mit zivilen Hilfsorganisationen: Das Technische Hilfswerk baute die anspruchsvolle Hindernisbahn auf und das DRK Nordrhein „schockte“ mit seinen liebevoll geschminkten Mimen.
Die Aufgabe, die dieser Britische Teilnehmer zu absolvieren hat, hat definitiv nichts mit "Abseilen" zu tun.
Text/Foto: Veranstalter
 
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