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 Lehre abgeschlossen!
 Erste Soldaten erhalten in Regensburg ihre Zeugnisse
Regensburg (PIZ DSO) [17.01.06] Freudiges Lachen, gelöste Stimmung – es ist geschafft. Am 14. Februar erhielten die ersten Soldaten, die in Regenburg ihre zivilberufliche Aus- und Weiterbildung (ZAW) abgeschlossen haben, ihre Zeugnisse. Nach 21 Monaten des Lernens und Arbeitens ernten 20 Bürokaufleute und 23 Speditionskaufleute nun die Früchte ihrer Arbeit. Sie waren die Ersten, die die neue Ausbildung zum Unteroffizier in der Bundeswehr durchlaufen haben. „Nun gehen sie in ihre Truppenteile zurück und nehmen eine solide Grundlage mit“, so Brigadegeneral Henning Glawatz, stellvertretender Kommandeur der Division Spezielle Operationen, zu den Männern und Frauen. Er gratulierte jeden einzelnen Lehrgangsteilnehmer, die zuletzt noch während des Wochenendes bei der Beseitigung der Schneemassen im Bayerischen Wald geholfen haben, persönlich. „Seien sie stolz heute Abend“, gab er den Unteroffizieren mit auf den Weg.

Stabsunteroffizier Gerd Simon wurde als Lehrgangsbester beim Ausbildungsgang der Bürokaufleute ausgezeichnet
Die zivile Ausbildung wurde vom Berufsbildungswerk Regensburg, einem zivilen Bildungsträger, gemeinsam mit dem Berufsförderungsdienst der Bundeswehr durchgeführt. Zusammen mit der ZAW-Betreuungsstelle, der „militärischen Heimat“ der Soldaten und Soldatinnen, gelang eine ausgewogene Ausbildung der Männer und Frauen in Flecktarn. „Jetzt heißt es, das erlernte Wissen anzuwenden“, sagte Stabsunteroffizier Gerd Simon, der als Lehrgangsbester der Bürokaufleute die ZAW-Maßnahme abschloss. Er wird beim Verteidigungsbezirkskommando 66 in Landshut als Personalunteroffizier eingesetzt werden. Er ist sich sicher, das Erlernte auch dort in der Büroorganisation erfolgreich anwenden zu können. Auch Unteroffizier Michael Streit, der den Beruf eines Speditionskaufmann in Regensburg erlernt hat, nimmt für seine zukünftige Arbeit im Luftumschlagzug im Lufttransportgeschwader 61 in Penzing etwas mit. Die Ausbildung zum Speditionskaufmann bei der Bundeswehr führte, nach Meinung von Heinz Jansen, Dozent für Speditionsbetriebslehre, zu sehr guten Ergebnissen. Den Vergleich mit ihren zivilen Kollegen brauchten die Soldaten nicht zu scheuen. Ein anderer Dozent der Soldaten, im zivilen Leben Geschäftsführer einer Spedition, war von den Leistungen der Männer und Frauen in Uniform bei der Gründung einer fiktiven Übungsfirma so beeindruckt, dass er seine eigenen Auszubildenden sofort bei dem Projekt mitlernen lassen wollte. So geht ein Abschnitt in der militärischen Laufbahn der Soldaten zuende, die jetzt nach vorne schauen und in den nächsten Tagen zu ihren Truppenteilen fahren.

Unteroffizier Beatrice Geyer erhält ihre Zeugnisse aus den Händen von Brigadegeneral Henning Glawatz
[Text: Markus Sadzio, Fotos: Tobias Reese Divison Spezielle Operationen]
 
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