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Die zivile Ausbildung
wurde vom Berufsbildungswerk Regensburg,
einem zivilen
Bildungsträger, gemeinsam mit dem
Berufsförderungsdienst der Bundeswehr
durchgeführt. Zusammen mit der
ZAW-Betreuungsstelle, der „militärischen Heimat“
der Soldaten und Soldatinnen, gelang eine
ausgewogene Ausbildung der Männer und Frauen in
Flecktarn. „Jetzt heißt es, das erlernte Wissen
anzuwenden“, sagte Stabsunteroffizier Gerd
Simon, der als Lehrgangsbester der Bürokaufleute
die ZAW-Maßnahme abschloss. Er wird beim
Verteidigungsbezirkskommando 66 in Landshut als
Personalunteroffizier eingesetzt werden. Er ist
sich sicher, das Erlernte auch dort in der
Büroorganisation erfolgreich anwenden zu können.
Auch Unteroffizier Michael Streit, der den Beruf
eines Speditionskaufmann in Regensburg erlernt
hat, nimmt für seine zukünftige Arbeit im
Luftumschlagzug im Lufttransportgeschwader 61 in
Penzing etwas mit. Die Ausbildung zum
Speditionskaufmann bei der Bundeswehr führte,
nach Meinung von Heinz Jansen, Dozent für
Speditionsbetriebslehre, zu sehr guten
Ergebnissen. Den Vergleich mit ihren zivilen
Kollegen brauchten die Soldaten nicht zu
scheuen. Ein anderer Dozent der Soldaten, im
zivilen Leben Geschäftsführer einer Spedition,
war von den Leistungen der Männer und Frauen in
Uniform bei der Gründung einer fiktiven
Übungsfirma so beeindruckt, dass er seine
eigenen Auszubildenden sofort bei dem Projekt
mitlernen lassen wollte. So geht ein Abschnitt
in der militärischen Laufbahn der Soldaten
zuende, die jetzt nach vorne schauen und in den
nächsten Tagen zu ihren Truppenteilen fahren. |