"Zur
Geschichte der Bundeswehr gehören gute und schöne Ereignisse
und auch tragische Ereignisse, das können wir nicht voneinander
trennen, wir bleiben unseren Kameraden, wie gerade von U-Hai, die
im Dienst gestorben sind, verpflichtet, ihrer zu Gedenken. So lange
es sich um tragische Ereignisse handelt, sind wir auch verpflichtet
unsere Lehren zu ziehen, um solche Unglücke in der Zukunft
zu verhindern", beschreibt Vizeadmiral Stricker gegenüber
truppen.info die Bedeutung im täglichen Dienst.
Die Erinnerung an die Soldaten, die im Dienst ihr Leben lassen
mussten, ist in vielen Verbänden alltäglich. Mehr als 2600 Opfer
hat die Bundeswehr in ihrer gut 50jährigen Geschichte zu beklagen.
Mehr als 60 davon in den Auslandseinsätzen.
In den meisten Kasernen und vor allem auch in allen Feldlagern
in den Einsatzgebieten der Bundeswehr erinnern Gedenkstätten an verstorbene
Kameraden. "Wenn mich der Kontingentführer in Kabul an den dort
errichteten Gedenkstein begleitet, ist das ein bewegender Moment",
schreibt Verteidigungsminister, Dr. Franz Josef Jung in der Zeitschrift "Loyal".
Er hat die Diskussion um ein zentrales Mahnmal für die Bundeswehr
angestoßen. Eines stellt der Minister, der eine Errichtung des Mahnmals
im Bereich des Verteidigungsministeriums in Berlin verfolgt, dabei auch
ausdrücklich klar:
"Dabei geht es nicht darum, für den Soldatenberuf einen Sonderstatus
herauszustellen. Nein, ganz und gar nicht. Vielmehr kommt es darauf an
zu verdeutlichen, wie Soldatinnen und Soldaten das in der Gelöbnis-
und Eidesformel geforderte treue Dienen nicht selten mit dem Leben bezahlen",
so schreibt der Minister weiter. |