Zum ersten Mal waren zuvor,
am 21. April, während des Treffens von Bundesverteidigungsminister
Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg mit dem Befehlshaber der International
Security Assistance Force (ISAF) in Afghanistan und Befehlshaber
der US-Streitkräfte in der Operqation Enduring Freedom (OEF)
General Stanley A. McChrystal, Ehrenkreuze der Bundeswehr in Gold
an ausländische Soldaten, nämlich an diese amerikanischen „Rettungsflieger“,
verliehen worden.
Deutlich wurde in Ansbach, wie gut in dieser Region die deutsch-amerikanischen
Beziehungen, sowohl im militärischen Bereich, in einer der besten Regionen
Frankens und auch im zivilen Umfeld funktionieren. Denn nicht wenige der amerikanischen
Soldaten haben deutsche Partnerinnen, Frauen oder Freunde. Sehr viele von ihnen
waren auch zu dieser Veranstaltung eingeladen, vielfach leuchtete dabei die bekannten
gelben Schleifen, als sichtbares Zeichen und Bekenntnis für die Unterstützung
der amerikanischen Soldaten im Auslandseinsatz, ob nun im Irak oder in Afghanistan.
Beispielsweise bei Saskia Herbst und Lisa Ettmeyer, die von der Frau von einem
der Rettungspiloten, eingeladen wurden. Die Lebenspartner der beiden jungen Frauen
sind derzeit auch im Afghanistan-Einsatz. Zu diesem Freundeskreis zählen
auch Feldwebel Isabell Göpel und Oberfeldwebel Achim Müller aus Bad
Salzungen mit ihrem Nachwuchs Theresia, noch in der Sportkarre. Überhaupt
waren die Kleinsten an diesem offiziellen Tag ganz wichtig, da machte sich sogar
der Parlamentarische Staatssekretär Schmidt auf der Bühne recht klein,
ging in die Knie, um auf Augenhöhe den Kindern der geehrten Hubschrauberpiloten
zu erklären, dass ihr Papa „super gearbeitet hat und ein ganz toller
Mann ist!“ |