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 Einladung zur Bob-Fahrt
 Minister ehrt Olympia-Sportler der Bundeswehr
München (eb) [06.06.10]. Großer Glanz in Oberfranken: Die „Helden“ der XXI. Olympischen Winterspiele von Vancouver sind für ihre herausragenden Leistungen in der für Deutschland überaus erfolgreichen Olympia–Saison durch den Bundesminister der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg ausgezeichnet worden.
„Hier steht die geballte Leistung der Bundeswehr“ begrüßte zu Guttenberg die über 70 Spitzensportler sowie Trainer und Teammitglieder der Bundeswehr zum Festakt auf der Plassenburg in Kulmbach. Aus seiner Freude über das gute Abschneiden der insgesamt 63 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten unter den insgesamt 150 bei den Olympischen Spielen vertretenden Athleten machte er keinen Hehl. „Die Bundeswehr ist stolz auf sie und das ganze Land freut sich gemeinsam mit ihnen“.
Insgesamt 30 Medaillen gewannen die deutschen Sportler in Vancouver, wovon 17 an die Sportsoldaten der Bundeswehr gingen, unter anderem an die Langläuferin Oberfeldwebel Evi Sachenbacher-Stehle, Biathletin Hauptfeldwebel Kati Wilhelm oder auch Bob-Pilot Hauptfeldwebel André Lange und Rennrodlerin Oberfeldwebel Tatjana Hüfner. „Damit haben sie 57 Prozent aller deutschen Medaillen in Vancouver gewonnen“, führte der Minister aus. Er unterstrich aber zugleich, dass dies nur nackte Zahlen seien, die den Verdiensten des einzelnen Menschen nicht gerecht werden.

Sportler bei der Auszeichnung.
Fotos: WBK IV
Minister zu Guttenberg lobte in seiner Rede vor allem den Zusammenhalt der Sportler bei den Winterspielen, der für ihn ein einmaliges Erlebnis gewesen sei: „Es hat mich immens beeindruckt, wie sehr Sie zusammengehalten haben und welche Form von Teamgeist sie ausgestrahlt haben“. Das habe die Athleten von manch anderem Sportler unterschieden, indem nirgends Eitelkeit zu spüren gewesen sei, man sich für den anderen gefreut und den jeweils anderen angefeuert habe, so der Minister. Er betonte dabei in Anspielung auf seine am Tag zuvor in Hamburg gehaltene Grundsatzrede zur laufenden Strukturreform der Streitkräfte, dass die Bundeswehr trotz drohender Sparmaßnahmen dem Spitzensport die Treue halten werde. Auch appellierte er an die Sportler: „Ihre Vorbildfunktion strahlt weit über die Bundeswehr hinaus. Man orientiert sich an ihnen", lobte zu Guttenberg. „Bleiben sie weiterhin Botschafter der Bundeswehr.“
Als „eine Win-win-win-Situation“ bezeichnete der Vorsitzende des Olympischen Sportbundes Thomas Bach die Sportförderung der Bundeswehr. „Der deutsche Spitzensport ist ohne die Förderung der Bundeswehr nicht möglich“. Vielmehr seien die Sportsoldaten als hervorragende Botschafter des Sports und ausgezeichnete Aushängeschilder des Landes nicht nur ein Gewinn für Deutschland, sondern auch für die Bundeswehr, so Bach. „Sie geben der Bundeswehr ein sympathisches Gesicht“. Er hoffe auf eine Fortsetzung der Erfolge von Vancouver bei den Olympischen Spielen 2014 im russischen Sotschi und schließlich in Form eines Heimspiels in München 2018. Musikalisch dazu eingestimmt hat die Swingformation „Fat Cats“ der Big-Band der Bundeswehr mit der stimmstarken Sängerin Bwalya Chimfwembe. Mit Titeln wie „Simply the Best” oder „We are the Champions” sind gleich neue Titelanwartschaften beschwört worden.

Einen goldenen Turnschuh für den Minister von Simone Hauswald und André Langen.
Zum Dank für die Unterstützung bei den bisherigen Erfolgen überreichten Oberfeldwebel Simone Hauswald und Hauptfeldwebel André Lange dem Minister einen Teddybären im Trainingsanzug der Spitzensportler gemeinsam mit einem goldenen Schuh, der die Unterschriften aller Winterolympioniken trägt. Sie betonten dabei im Hinblick auf neue olympische Herausforderungen: „Seien sie gewiss, wir werden uns auf unseren Lorbeeren nicht ausruhen“. In der Tat werden das die allerwenigsten Athleten tun können, unterstrich auch Bobfahrer Hauptgefreiter Richard Adjei beim anschließenden Empfang. „Der erfolgreiche Wintersportler wird im Sommer gemacht“. Für die Fußballweltmeisterschaft wolle er sich aber trotz des ganzen Kraft- und Ausdauertrainings eine kleine kurze Auszeit für bestimmte Spiele nehmen, verriet der Deutsch-Ghanaer mit einem Augenzwinkern. Schließlich müsse er, so Adjei weiter, für Deutschland und Ghana gleich zwei Fußballmannschaften die Daumen drücken. Auch zu Guttenberg wird um eine neue sportliche Herausforderung nicht herumkommen. „Ich bin von den Piloten bereits eingeladen worden, mal mit einem Bob zu fahren. Das werde er nun auch annehmen, verkündete er in Kulmbach und fügte schmunzelnd hinzu: „André Lange warnte mich schon vor, ich sollte doch vorher zur Erholung mit einem Eurofighter fliegen“. Damit würde der Bundesverteidigungsminister künftig persönlich die Erfolgsgeschichte des Spitzensports der Bundeswehr anführen. Die Figur dazu hat er allemal.
Text: Oliver Rolofs (WBK IV), Foto: WBK IV
 
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