Minister zu Guttenberg
lobte in seiner Rede vor allem den Zusammenhalt
der Sportler bei den Winterspielen, der für ihn ein einmaliges
Erlebnis gewesen sei: „Es hat mich immens beeindruckt, wie
sehr Sie zusammengehalten haben und welche Form
von Teamgeist sie ausgestrahlt haben“.
Das habe die Athleten von manch anderem Sportler
unterschieden, indem nirgends Eitelkeit zu spüren gewesen sei,
man sich für
den anderen gefreut und den jeweils anderen angefeuert
habe, so der Minister. Er betonte dabei in Anspielung
auf seine am Tag zuvor in
Hamburg gehaltene Grundsatzrede zur laufenden Strukturreform
der Streitkräfte, dass die Bundeswehr trotz drohender Sparmaßnahmen
dem Spitzensport die Treue halten werde. Auch appellierte
er an die Sportler: „Ihre Vorbildfunktion strahlt weit über
die Bundeswehr hinaus. Man orientiert sich an ihnen", lobte
zu Guttenberg. „Bleiben
sie weiterhin Botschafter der Bundeswehr.“
Als „eine Win-win-win-Situation“ bezeichnete der Vorsitzende des
Olympischen Sportbundes Thomas Bach die Sportförderung der Bundeswehr. „Der
deutsche Spitzensport ist ohne die Förderung der Bundeswehr nicht möglich“.
Vielmehr seien die Sportsoldaten als hervorragende Botschafter des Sports und
ausgezeichnete Aushängeschilder des Landes nicht nur ein Gewinn für
Deutschland, sondern auch für die Bundeswehr, so Bach. „Sie geben
der Bundeswehr ein sympathisches Gesicht“. Er hoffe auf eine Fortsetzung
der Erfolge von Vancouver bei den Olympischen Spielen 2014 im russischen Sotschi
und schließlich in Form eines Heimspiels in München 2018. Musikalisch
dazu eingestimmt hat die Swingformation „Fat Cats“ der Big-Band der
Bundeswehr mit der stimmstarken Sängerin Bwalya Chimfwembe. Mit Titeln wie „Simply
the Best” oder „We are the Champions” sind gleich neue Titelanwartschaften
beschwört worden. |