Hamburg (eb) [23.01.10]. Ab dem 4. August 2010 wetteifern
am Hockenheim-Ring wieder die besten Automobilbauer der
Zukunft um Preis und Prestige in einem der bekanntesten
Nachwuchswettbewerbe der Branche: der „Formula Student
Germany“. Das Eleven-O-Six-Team der Helmut-Schmidt-UniversitätUniversität/Universität
der Bundeswehr Hamburg ist mit dabei. Als einziges Rennteam
einer Hamburger Hochschule konnten sich die 30 Studierenden
der HSU in diesem Jahr
für das Rennen qualifizieren. Mehr als 120 Teams aus
25 Nationen hatten sich um einen der 78 Startplätze
beworben. Die Mannschaft der HSU hat zum dritten Mal in
Folge einen gewonnen. „Wir sind sehr stolz, dass wir
wieder dabei sein können“, sagt Projektleiter
Marc Fette.
Bei der Formula Student treffen Studierende
aus allen Teilen der Welt zusammen, um Experten aus Motorsport,
Automobil- und Zulieferindustrie ihre selbst konstruierten
Rennwagen zu präsentieren. Anders als in der Formel
1 gewinnt hier nicht das schnellste Auto, sondern das mit
dem besten Gesamtkonzept für Entwurf, Konstruktion,
Finanzierungsplan und Verkaufsstrategie. In jedem Team arbeiten
Maschinenbauer, Elektrotechniker und Wirtschaftswissenschaftler
eng zusammen. Es ist der erste große Praxistest vor
dem Start ins Berufsleben.
Ins Leben gerufen wurde der Contest
am Hockenheim-Ring 2006 vom Verein Deutscher Ingenieure
e. V. (VDI). Vorbilder waren vergleichbare Events im britischen
Silverstone und den USA. Ziel ist, den Nachwuchs zu fördern.
Die Studierenden bekommen die Vorgabe, für nicht-professionelle
Freizeit-Fahrer den Prototypen eines Einsitzer-Rennwagen
zu entwickeln. Dieser Monoposto muss schnell beschleunigen,
sehr gut bremsen und einfach zu handhaben sein. Er soll
einen hohen Fahrkomfort aufweisen und hohe Sicherheitsstandards
erfüllen. Letzteres wird in strengen Tests durch die
Dekra
geprüft. Geld und Material werben die Teams selber
an. „Wir sind eigentlich ständig auf der Suche
nach Sponsoren“, sagt Marc Fette.
Die Formula Student
Germany zählt zu einem der besten Konstruktions-Wettbewerbe
der Welt. Unter den Teilnehmer sind nicht nur Teams aus
Deutschland und Europa, sondern auch aus den USA, Kanada
und Australien. Der Wettbewerb gilt als größte
Jobmesse der Branche und als gute Chance für die Studierenden,
sich zu vernetzen.
Zuvor stellt sich das Team in der kommenden Woche
auf der NORTEC Fachmesse für Produktionstechnik in
Hamburg vor.
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