Hamburg (eb) [23.05.10]. Mit einer Tagung über
herausragende Sammler-Persönlichkeiten, ihre Bücher und
ihre Bibliotheken wurde der
langjährige Leiter
der Bibliothek der
Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr
Hamburg,
Johannes Marbach, in den Ruhestand
verabschiedet.
Er hat „sein“ Haus durch den bisher wohl größten
Umbruch im Bibliotheks- und
Informationswesen geführt und dabei viele Klippen umschifft.
Heute, an
seinem 65. Geburtstag, kann Marbach
auf ein erfolgreiches Berufsleben
zurückblicken. Der promovierte Jurist hat
die Bibliothek der
Helmut-Schmidt-Universität mit seinem Team zu einer
der modernsten und
nutzerfreundlichsten Universitätsbibliotheken der Stadt
ausgebaut.
Studierende und Wissenschaftler
auch anderer Hochschulen schätzen das große Angebot an Lehrbüchern
und aktueller Literatur, die sehr gute
Ausstattung mit modernen und
ruhigen Computerarbeitsplätzen sowie die
intensive Kundenbetreuung. Im
bundesweiten Bibliotheken-Ranking
belegt
die Einrichtung in Hamburg-Jenfeld
seit Jahren einen Spitzenplatz – weit vor
den anderen Wissenschaftsbibliotheken
der Stadt. Daran hat Johannes
Marbach einen maßgeblichen Anteil geleistet.
Nach seiner Ausbildung zum Juristen
und Bibliothekar in Göttingen, Koblenz
und Köln wechselte der heute 65-Jährige am 3.
September 1979 als
Fachreferent an die Bibliothek
der damaligen Universität der Bundeswehr
Hamburg. Hier stieg er zum Stellvertretenden
Leiter und später zum Direktor
auf. Im Jahr 2000 übernahm er die alleinige Leitung
der Bibliothek und baute
sie zu einem modernen Informations-
und Lernort sowie zu einem attraktiven
Kulturtreffpunkt aus.
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