Speyer (eb) [26.08.09]. Die Bundestagsabgeordneten
Doris Barnett und Gerd Höfer informierten sich in Speyer über
die Arbeit der Bundeswehr im
In- und Ausland. Oberst Bernd Stichling, Kommandeur des
Landeskommandos Rheinland-Pfalz,
war eigens aus Mainz angereist,
um die aktuelle Lage in der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit
(ZMZ) zu erläuterten.
Die Hilfeleistungen der Bundeswehr
erfolgen nach dem Subsidiaritätsprinzip,
wonach die Bundeswehr dann eingesetzt
wird, wenn die sonstigen staatlichen Dienststellen wie die
Polizei, die Feuerwehr
oder das Technische Hilfswerk
nicht mehr ausreichen oder nicht über die geforderten
Fähigkeiten verfügen.
Daher sei die ständige Erreichbarkeit von verantwortlichen
Ansprechpartnern der Bundeswehr
immens wichtig, stellte Stichling fest. In Rheinland-Pfalz
sei dies für alle
Städte und Landkreise. Oberstleutnant Erich Schäfer,
der als Reservist ein Kreisverbindungskommando
leitet, hat bereits viele positive Erfahrungen in der Zusammenarbeit
mit zivilen Stellen und Einrichtungen
gesammelt hat. Für
Höfer ist das Thema nicht fremd. Er kann seine Erkenntnisse
aus zwei Blickwinkeln schildern:
Als Politiker und Mitglied im
Verteidigungsausschuss des Bundestages sowie als Reserveoffizier
im Vorstand des Verbandes der
Reservisten der Deutschen Bundeswehr. |