| Hamburg
(eb/uz) [04.10.08]. Für die rund 1.000 Studienanfänger
der Hamburger Helmut-Schmidt-Universität begann das
Studium mit einem akademischen Festakt: Die Immatrikulationsfeier
ist für die neuen
Studentinnen und Studenten vermutlich der einzige
Anlass, zu dem sich der komplette
Studentenjahrgang versammelt. Anschließend werden
sie sich auf die vier Fakultäten Elektrotechnik,
Geistes- und Sozialwissenschaften, Maschinenbau,
Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verteilen,
um in einer der von ihnen gewählten
Fachrichtungen nach sieben Trimestern mit dem
Bachelor und weiteren fünf Trimestern -
insgesamt also vier Jahren - mit dem Master abzuschließen.
Die angehenden Betriebswirte stellen die größte
Gruppe dar (270 Studierende), gefolgt von den
zukünftigen Bildungs- und
Erziehungswissenschaftlern (230). An dritter
Stelle steht der Maschinenbau mit 150
Studienanfängern. Die Studienfächer
Elektrotechnik, Geschichtswissenschaft,
Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre oder
Wirtschaftsingenieurwesen belegen jeweils
zwischen 40 und 80 Offiziere und Offizieranwärter.
Die in ihrer Fachrichtung besten Absolventen
wurden bei der Feier mit dem Preis der
Böttcher-Stiftung ausgezeichnet. Neun ehemalige Studierende
der Helmut-
Schmidt-Universität erhielten die Auszeichnung. Den
Preis für
die Jahrgangsbesten der Universität der Bundeswehr hat der Hamburger
Kaufmann und Ehrensenator der HSU,Johann Max Böttcher,1994 gestiftet.
Mit
dem Preis verbunden ist eine finanzielle Unterstützung für
Bildungsreisen ins
Ausland. Die gemeinnützige Böttcher-Stiftung hat sich unter
anderem die Förderung und Unterstützung besonderer Leistungen
junger Menschen zur Aufgabe gemacht. Für die Auszeichnung entscheidende
Kriterien sind die Gesamtnote der Diplom-/Magisterprüfung sowie
die Dauer des Studiums.
Die Böttcher-Preisträger 2008 sind:
Oberleutnant Dipl.-Päd.Ntagahoraho Burihabwa, M.A.
Studienfach
Geschichtswissenschaft, Gesamtnote:1,1.
Thema der Magisterarbeit:
Historical and Geopolitical Patterns of Conflict in the African Great
Lakes
Region.
Zusätzlich: Studienfach Pädagogik, Gesamtnote: 1,1
Thema
der Diplomarbeit:
Zur Integration von schwarzafrikanischstämmigen Kindern und
Jugendlichen in
Deutschland: Der Beitrag der Schule am Beispiel des Schulwesens in
Hamburg.
Leutnant zur See Dipl.-Ing. Dietrich Jeschke
Studienfach Rechnergestützte
Ingenieurwissenschaften
Gesamtnote:1,4
Thema der Diplomarbeit:
Modellierung der Abwärmeleistung eines Gleichstrom-Lichtbogenofens
mittels
neuronaler Netze.
Leutnant zur See Dipl.-Kfm.Thorsten Junk
Studienfach
Betriebswirtschaftslehre
Gesamtnote:1,0
Thema der Diplomarbeit:
Zurechnung von Einsparungspotentialen zu Teilprojekten der Projektskizze
Logistik.
Oberleutnant Dipl.-Ing. Sebastian Miekley
Studienfach Elektrotechnik
Gesamtnote:1,5
Thema der Diplomarbeit:
Modellierung des Funkkanals
einer
industriellen Fertigungszelle unter Berücksichtigung der Zeitvarianz,
Frequenzselektivität und externer Störer.
Oberleutnant Dipl.-Volksw. Christoph Pfeiffer
Studienfach Volkswirtschaftslehre
Gesamtnote:1,2
Thema der Diplomarbeit:
Mikrokredite –
eine ökonomische Analyse.
Leutnant Dipl.-Pol. Sandra Pillath
Studienfach Politikwissenschaft
Gesamtnote:1,3
Thema der Diplomarbeit:
Die
Auslandseinsätze der
Bundeswehr im Kongo und Libanon: Motive und Rollenkonzepte deutscher
Außenpolitik.
Oberleutnant Dipl.-Ing. Tobias Schwarz
Studienfach Maschinenbau
Gesamtnote:1,3
Thema der Diplomarbeit:
Theoretische Untersuchungen
zur
Berechnung von Temperaturfeldern und Wärmeflüssen in Bauteilen
von
Verbrennungsmotoren.
Leutnant zur See Dipl.-Wi.-Ing. Stephan Theimer
Studienfach Wirtschaftsingenieurwesen
Gesamtnote:1,6
Thema der Diplomarbeit:
Light
Metal Hydrides for Hydrogen Storage: Optimization of Production Parameters.
Oberleutnant Dipl.-Päd. Dan Tomuzia
Studienfach Pädagogik
Gesamtnote: 1,6
Thema der Diplomarbeit:
Coaching in der Sonderform
Selbstcoaching. Eine theoretische Grundlagenbetrachtung für
die Entwicklung eines
Selbstcoaching-Systems.
Ein weiterer Preis wurde vergeben durch den Kreis Mars und Merkur
für das
beste Vordiplom des vergangenen Studienjahres. Diesen Preis erhielt
Leutnant
Nikolas Biedermann (Studienfach Elektrotechnik,Vordiplom:1,9).
Der Kreis Mars und Merkur ist ein Zusammenschluss ehemaliger Offiziere
und
Reserveoffiziere,die inzwischen überwiegend in leitenden Positionen
in der
Wirtschaft tätig sind. Der Preis ist verbunden mit einem Managementpraktikum
in einem Patenunternehmen.
Preis für soziales Engagement
Der Preis der Freunde und Förderer der Helmut-Schmidt-Universität
e.V. für
soziales Engagement ging an eine Gruppe von studierenden Offizieren
und
Offizieranwärtern, die im Jahr 2007 eine Patenschaft für
das Kinderspielhaus
Horner Rennbahn übernommen haben.
Das Spielhaus ist eine Betreuungseinrichtung für Kinder und
Jugendliche im
Alter von sechs bis 14 Jahren.Träger ist der Kinder- und JugendTRaum
e.V. Der
Verein hat das Ziel,den Kindern unentgeltlich eine sinnvolle Freizeitgestaltung
zu ermöglichen. |