Hamburg (uz) [20.09.08]. Die Leutnante Christoph
Hausmann, Tobias Rüth und Maik Seifert gehören
zum Triathlon-Team der Helmut-Schmidt-Universität in
Hamburg. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen für
ihr Ausdauer-Training kamen sie auf eine recht ungewöhnliche
Idee: Mit ihren Rennrädern möchten sie der Schwester-Universität
in München einen Besuch abstatten. Die knapp 1.000
Kilometer sollen in sechs Tagesetappen bewältigt werden.
Die heutige erste Tagesetappe wird die längste der
Tour werden.
Durch die Lüneburger Heide und über Bergen wollen
die Sportler nach gut 200 Kilometern in Hannover Quartier
beziehen. Von dort geht es weiter nach Kassel, Fulda, Bamberg
und Roth bis die drei Offiziere am Donnerstag in Neubiberg
bei München ihr Ziel erreichen wollen.
Im Gepäck haben die drei Ausdauersportler nicht nur
die Grüße des Präsidenten der Hamburger
Universität, Prof. Dr. Hans Christoph Zeidler, an seine
Münchner Kollegin, sondern auch eine Spendendose. Denn
wenn schon so eine ungewöhnliche Trainingsmaßnahme
gestartet wird, dann soll ja möglichst auch noch etwas
Gutes dabei heraus kommen, haben sich die drei Studenten
zusätzlich vorgenommen.
Nach der Rückkehr nach Hamburg soll eine möglichst
volle Spendendose an die Soldatentumorhilfe Hamburg übergeben
werden. Mit gutem Beispiel voran ging der Präsident
der Hamburgischen Bürgerschaft, Bernd Röder. Er
gab am frühen Samstag morgen das Startsignal zur „Sechs-Tage-Benefiz-Tour“.
Samstag halb 9 Uhr sei für eine Veranstaltung in der
Universität ungewöhnlich, wie der Präsident
bemerkte, zumal es noch die vorlesungsfreie Zeit sei. Zeidler
lobte in seiner kurzen Ansprache vor dem Start, dass er
sehr beeindruckt sei, vom sozialen Engagement seiner Studenten.
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