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Satire bis der Arzt kommt

 Hamburg feiert auf der Hamburg
 Tag der deutschen Einheit mit maritimen Flair
Die Fregatte Hamburg läuft in ihrer Patenstadt ein.
Foto: Zeitter
Hamburg (uz) [02.10.08]. Auf großen Lettern ist es schon vor dem Tag der deutschen Einheit am Festgelände in der Hamburger Speicherstadt zu lesen: Deutschland feiert in Hamburg seinen Geburtstag. Auf Einladung des Senats der Freien und Hansestadt verleiht eines der Patenkinder Stadt den Feierlichkeiten ein besonderes maritimes Flair. Die Fregatte Hamburg hat an den Landungsbrücken fest gemacht. Am Feiertag steht das Schiff als Plattform für einen Teil der Feierlichkeiten bereit und am Samstag und Sonntag bittet die Besatzung die Bewohner zum „Open Ship“ an Bord. Am Wochenende präsentieren sich auch die ortsansässigen Dienststellen der Bundeswehr auf der Fregatte. Die Konstellation, dass in Hamburg auch auf der Hamburg gefeiert werden kann, bleibt wohl für diesen Nationalfeiertag einmalig.
Für die Besatzung der Hamburg ist der Besuch zum Tag der deutschen Einheit ebenso außergewöhnlich. Die Männer und Frauen sind stolz darauf, die Fregatte zum Feiertag in der Patenstadt zu präsentieren. Allen voran ist der Kommandant Fregattenkapitän Frank Schwarzhuber begeistert von diesem Aufenthalt. „Ich habe 8 Jahre in Hamburg gelebt, in Hamburg geheiratet und meine Tochter wurde in Hamburg geboren“, beschreibt Schwarzhuber seine Beziehung zur Stadt. Er habe sich schon unheimlich gefreut, dass er als Kommandant der Fregatte ausgewählt wurde, beschreibt er. Als er am 11. Juli das Kommando übernahm, stand der Besuch bereits fest, quasi als I-Tüpfelchen.
Die Fußball-Mannschaft der Fregatte kann künftig noch mehr Verbundenheit mit Hamburg zeigen.
Zusammen mit Vertretern der Hamburgischen Bürgerschaft verließ das Schiff gestern den Heimathafen in Wilhelmshafen und wurde bereits am Abend von vielen Neugierigen an der Überseebrücke in Hamburg erwartet. Ein Präsent gab es sofort nach der Ankunft. Der Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Berndt Röder, hielt für die Besatzung einen Satz Fußballtrikots bereit. „Ich möchte aber nicht, dass sie damit untergehen“, scherzte Röder und meinte damit zweifellos den Wunsch, dass die Fußball-Mannschaft der Fregatte auch erfolgreich als Aushängeschild Hamburgs aus den Begegnungen hervor gehen möge.
Nach dem Besuch in Hamburg macht sich die Fregatte auf den Weg zu einem Manöver. Damit, so erklärt der Kommandant, wurden die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten mit den normalen Vorbereitungen für die Fahrt verbunden. „Wir hatten einfach etwas mehr zu laden“, schmunzelt der Kommandant mit Blick auf die Empfänge und fügt hinzu: „Ein Kriegsschiff ist kein Cateringunternehmen, aber ich bin sicher, dass wir das alles gut hin bekommen!“
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