Insgesamt setzte die Bundeswehr
20 Soldaten ein. Der Bundeswehreinsatz wird koordiniert vom neu aufgestellten
Landeskommando (LKdo) Bayern. Das Kommando wird offiziell erst am
kommenden Mittwoch in Dienst gestellt. Der Waldbrandeinsatz war im
besten
Sinne des Wortes noch vor diesem Termin eine regelrechte „Feuertaufe“.
Vor Ort hielten Reservisten des Kreisverbindungskommandos Berchtesgadener Land
enge Verbindung zur zivilen Einsatzleitung, die die Gesamtkoordination des Einsatzes
innehatte. Bis Ende 2006 wäre diese Aufgabe von aktiven Bundeswehrdienststellen
geleistet worden. Oberstleutnant Erk Wechselberg, Chef des Stabes des LKdo Bayern,
war - wie sein Kommandeur - selbst vor Ort: „Die Zusammenarbeit mit den
zivilen Hilfskräften klappt hervorragend.“ Mit Blick auf die Neuordnung
der territorialen Führungsorganisation ergänzt er: „Die Verfahren
der zivil-militärischen Zusammenarbeit funktionieren auch in der neuen Struktur,
wie das aktuelle Beispiel zeigt.“ Oberst Stadler, Kommandeur des Landeskommandos
Bayern bestätigt dies und unterstreicht am Ende des Einsatzes: „Auf
die Unterstützung durch die Bundeswehr im Katastrophenfall wird auch in
der neuen Struktur der territorialen Führungsorganisation Verlass sein.“ |