truppen.info: Truppe: Hochwasser in Bayern
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 Erfolgreich gegen das Wasser
 Bundeswehreinsatz in den bayerischen Hochwassergebieten
München (uz) [26.08.05]. Am Abend des 22. August 2005 wird in Bayern Katastrophenalarm ausgelöst. Starke Regenfälle lassen nicht nur die Donau über die Ufer treten. Was wie die Standard-Lage aus einer Übung des Katastrophenschutzes klingt, wurdein der vergangenen Woche bittere Wirklichkeit. Noch am selben Abend, gegen 23 Uhr werden die ersten Soldaten in den Kampf gegen das Hochwasser geschickt. Der Einsatzschwerpunkt liegt am Alpenrand bei Eschenlohe und im Kreis Garmisch-Partenkirchen.
Als Nachrichten beispielsweise vom drohenden Einsturz einer Autobahnbrücke der A 8 bei Augsburg berichten, läßt sich aber bereits absehen, dass die Ausmaße geringer als beispielsweise 2002 entlang der Elbe sind. Keinesfalls geringer ist die Leistung der Bundeswehr auch wenn die Zahl der Soldaten überschaubar bleibt: Täglich sind mehr als 1000 Soldaten unermüdlich dabei Sandsäcke zu füllen, diese an ihre Bestimmungsorte zu bringen, Personen zu evakuieren oder die zivilen Hilfskräfte bei ähnlichen Arbeiten zu unterstützen. Etwa die selbe Zahl an Soldaten wird ständig in Reserve gehalten. Man ist für alle Fälle gerüstet. Die Bundeswehr setzt auch schwere Fahrzeuge und Hubschrauber ein.
„Wir haben Soldaten aller Truppengattungen vor Ort“, berichtet Oberstleutnant Klaus D. Treude vom Wehrbereichskommando IV aus München, das den Einsatz der Bundeswehr koordiniert, im Gespräch mit truppen.info. Selbst die Offiziersschule der Luftwaffe aus Fürstenfeldbruck oder die Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall, deren Personal sich zur Zeit größtenteils im Auslandseinsatz befindet, stellen Personal ab.
Am Freitag waren nur noch rund 350 Soldaten in den Landkreisen Freising und Erding sowie in Neustadt an der Donau im Einsatz. Deren Einsatz sollte auch an diesem Tag abgeschlossenen und das aktive Engagement der Bundeswehr damit beendet werden.
Stolz auf die Leistung der Männer und Frauen zeigte sich Verteidigungsminister Dr. Peter Struck bereits am Mittwoch: „Meine Soldaten und die örtlichen Katastrophenschutzbehörden haben die Sache im Griff“, erklärte er in Berlin.
Sollte es am Wochenende zu weiteren Regenfällen kommen, ist man in Wehrbereich IV vorbereitet. Oberstleutnant Treude versichert: „Wir haben 350 Soldaten in den Gebieten in Bereitschaft zusammengezogen, die wir sofort einsetzen können.“
(Fotos: Kai Mörk, Wehrbereichskommando IV)
 
 
 
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