truppen.info: Truppe : Berichte über den Sanitätsdienst der Bundeswehr
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 Heiß, trocken und feucht
 Sanitätsdienstliche Versorgung im australischen „Down Under“
Roth/Woomera/Townsville (Australien) (eb) [08.09.10]. Fünf Soldaten des Sanitätszentrums Roth sind zu Jahresbeginn gemeinsam mit einer wehrübenden Chirurgin und 110 Angehörigen des Heeresamtes, zweier Wehrtechnischer Dienststellen und zivilen Firmen mit Qantas Airways Flug Nummer 006 zu einer bislang einmaligen Erprobungsmaßnahme in Richtung Australien gestartet. Der Auftrag für das Sanitätsteam lautete dabei: Sanitätsdienstliche Realversorgung der an der Erprobung von neuem Gerät beteiligten zivilen und militärischen Mitarbeiter. Erprobt werden sollten das neue GTK Boxer (Gepanzertes Transport-Kraftfahrzeug) und neue FüInfoSys-Komponenten (Führungs- und Informationssystem), die jeweils in zwei Versionen des Waffenträgers Wiesel sowie des Mehrzweckgelände- und Überschneefahrzeugs Hägglund eingebaut waren. Der Auftrag stellte insofern eine besondere Herausforderung dar, als dass die Erprobungsmaßnahmen unter den klimatischen Extrembedingungen „heiß/trocken“ und „heiß/feucht“ durchgeführt werden sollten, wobei vor Ort in nur sehr stark begrenztem Umfang auf eine notfallmedizinische Infrastruktur zurückgegriffen werden konnte. [mehr]
 Quantensprung für die Gesundheitsüberwachung
 NATO testet Frühwarnsystem zur Erkennung von Infektionskrankheiten
München (eb) [08.09.10]. pezialisten der NATO testeten ein Frühwarnsystem zur Erkennung von Ausbrüchen relevanter Infektionskrankheiten oder Attacken mit biologischen Erregern. Es ist die dritte Phase einer aufeinander bauenden NATO-Übungsserie mit dem Namen „Deployment Health Surveillance Center“.
„ Das neue System ist ein Quantensprung für die Gesundheitsüberwachung der NATO-Soldaten in den Einsatzländern“, erklärt Oberstarzt Dr. Hans-Ulrich Holtherm. Bisher arbeiten die NATO-Partner in der Gesundheitsüberwachung autark nebeneinander her. Mit den hier getesteten Verfahren sollen Fähigkeiten und Informationen auch international vernetzt werden. [mehr]
 Ein Raunen geht durch die Reihen
 Kongresses der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in München
München (eb) [08.09.10]. Hochrangige Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen der Bundeswehr und weitere Spezialisten präsentierten auf dem Wehrmedizinischen Symposium ihre Erfahrungen bei Kiefer- und Gesichtsverletzungen durch Schuss- und Explosionswaffen. Die Veranstalter des 60. Kongresses der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in München versprachen sich durch die in den Auslandseinsätzen gewonnen Erfahrungen der Bundeswehr eine hohe Kompetenz bei dieser speziellen Art von Verletzungen und wurden nicht enttäuscht. [mehr]
 Soldaten ins Schleudern gebracht
 Brems- und Ausweichmanöver in der Graf-Aswin-Kaserne
Bogen (eb) [24.05.10]. Das Sanitätskommando IV hat unter der Leitung von Maria Bach, Trainerin und Ausbilderin beim ADAC, ein Fahrsicherheitstraining für die Angehörigen der Dienststelle durchgeführt. 18 Teilnehmer haben sich mit ihren privaten Autos vor allem praktisch aus- und weiterbilden lassen. Nach einem kurzen theoretischen Teil ging es um richtiges Lenken, Notbremsmanöver auf unterschiedlichen Fahrbahnzuständen bei verschiedenen Geschwindigkeiten, Brems- und Ausweichmanöver, das Kurven fahren sowie das Erlernen und Ausprobieren von Fahrtechniken. Die Kosten für das Training wurden von den Teilnehmern und der Bundeswehr gemeinsam getragen. [mehr]
 Sanitätsdienst an nur einem Tag
 Staatssekretär Otremba besucht den Sanitätsdienst in Berlin
Berlin (eb/uz) [15.05.10]. Im Februar 2010 wechselte Staatssekretär Walther Otremba in das Bundesministerium der Verteidigung. Bei einem Besuch machte er sich ein umfassendes Bild vom Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr. Nahezu das gesamte Leistungsspektrum konnte an verschiedenen Dienststellen am Standort Berlin gezeigt werden. [mehr]
 Mit Mami oder Papi zum Dienst
 Sanitätskommando IV nimmt das Eltern-Kind-Arbeitszimmer in Betrieb
Bogen (eb) [05.05.10]. Wenn Partner, Verwandte oder Bekannte die Betreuung des Nachwuchses im Notfall spontan nicht übernehmen können, blieb für Soldaten mit Kindern nur die Möglichkeit, Urlaub zu beantragen und zu Hause zu bleiben. Diese Situation bedeutete für alle Beteiligten große Mehrbelastungen und Einschränkungen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt daher die Einrichtung eines Eltern-Kind-Arbeitszimmers im Sanitätskommando IV dar. Der Kommandeur des Kommandos, Generalarzt Dr. Frank Schindelhauer, hat es in der Bogener Graf-Aswin-Kaserne offiziell eröffnet. [mehr]
 „Gesprächsbereite Elemente“ waren Mangelware
 Journalistin erlebt eigene Version der „Feuerzangenbowle“
Berlin (uz) [21.04.10]. „Na klar, meine Mädels sind gerade auf der Fregatte Brandenburg und finden Seefahrt super“, schwärmt die Journalistin Jasna Zajcek auf die Frage, ob sie noch Kontakt zu den Soldatinnen hat, die sie in der Grundausbildung kennen gelernt hat. Wer sich mit ihr über die Bundeswehr unterhält, kann leicht ins Staunen geraten. Sie geht mit militärischen Fachbegriffen und Abkürzungen um, als ob sie gleich nach den Kinderschuhen die Kampfstiefel angezogen hätte. Dem ist aber nicht so. Sie hat sich in einer etwas mehr als einjährigen Recherche intensiv mit der Bundeswehr beschäftigt - mehr als das Journalisten normalerweise bei ihrer Arbeit tun. Sie hat Soldaten bei der Ausbildung und in den Einsatzregionen besucht und sie war in der Grundausbildung. „Es war fast wie in der Feuerzangenbowle“, gesteht Zajcek. Als ob sie sich zurückversetzen könnte in etwas, was man sonst in jungen Jahren macht und es noch nachholen kann. Die erlebte Kameradschaft und die Motivation der Rekruten, die alle nur halb so alt waren, haben sie beeindruckt. [mehr]
 Bilateraler Informationsaustausch
 Delegation aus Usbekistan besucht den Sanitätsdienst der Bundeswehr
München (eb/uz) [27.03.10]. Das Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ ist auch dieses Jahr wieder Ziel für den Besuch einer Delegation der usbekischen Streitkräfte im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit gewesen. Die Delegation unter Leitung von Major Shukrulla Yakhyaev, bestehend aus zwei Sanitätsoffizieren, einem Truppenoffizier und einem Sanitätsfeldwebel, informierte sich unter Federführung des Kemptener Regimentes über den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr. [mehr]
 „System Sanitätsdienst“ vertraut machen
 Generalstabs- und Admiralstabslehrgang besucht Sanitätsdienst
München (eb) [25.03.10]. Ein besonderes Anliegen war es dem Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Jürgen Dick, den Lehrgang Generalstabs- und Admiralstabsdienst (LGAN 2009) der Hamburger Führungsakademie mit dem „System Sanitätsdienst“ vertraut machen zu können. Der zweitägige Besuch hatte das Ziel, die wesentlichen Fähigkeiten und Kernaufgaben des Sanitätsdienstes einprägsam und einsdrucksvoll darzustellen. „Die zunehmende Einsatzintensität und Einsatzdauer ist deutlich stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit, der Politik und auch der militärischen Führung gerückt“. Ein funktionsfähiger Sanitätsdienst mit qualifizierter sanitätsdienstlicher Versorgung auf dem Gefechtsfeld sowie effektiver vorbeugender Gesundheitsschutz trage entscheidend zur Moral der Truppe im Einsatz bei und sei von höchster Priorität, so der Amtschef bei seiner Begrüßungsansprache. [mehr]
 Auflösung rückt näher
 Chef der Regensburger „Sanis“ meldet sich ab
Regensburg (eb) [25.03.10]. Ein halbes Jahr vor der geplanten Auflösung des Sanitätszentrums Regensburg ist dessen langjährige Leiter, Oberfeldarzt Dr. Wolfgang Böhm, in einem feierlichen Appell vom Kommandeur Regionale Sanitätseinrichtungen im Sanitätskommando IV, Oberstarzt Dr. Karl Pecher, von seinem Kommando entbunden und aus der Dienststelle verabschiedet worden. [mehr]
 Knapp 21.000 Rettungseinsätze
 Bilanz des Rettungsdienstes an den Bundeswehrkrankenhäusern
München (eb) [15.03.10]. er Sanitätsdienst der Bundeswehr verzeichnet erneut einen Anstieg bei den Einsatzzahlen in der boden- und luftgebunden Rettung in Deutschland. Verglichen mit 2008 stieg die Zahl der Einsätze bei den Rettungshubschraubern und Notarzt- sowie Rettungstransportwagen um sieben Prozent auf insgesamt 20.997. [mehr]
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