Regensburg (eb)
[25.03.10]. Ein halbes Jahr vor der geplanten
Auflösung des Sanitätszentrums Regensburg
ist dessen langjährige Leiter, Oberfeldarzt Dr.
Wolfgang Böhm, in einem feierlichen Appell vom
Kommandeur Regionale Sanitätseinrichtungen im
Sanitätskommando IV, Oberstarzt Dr. Karl Pecher,
von seinem Kommando entbunden
und aus der Dienststelle
verabschiedet worden.
„Hoher Teamgeist, gelungene Integration sowie hochwertiger medizinisch-fachlicher
Standard sind ihre Visitenkarte“ lobte Pecher den scheidenden Leiter. Er
wird ab April eine fünfzehnmonatige Weiterbildung absolvieren, um nächstes
Jahr als Betriebsarzt in das Fachsanitätszentrum Kümmersbruck zu wechseln.
Einen Nachfolger Böhms, der die Sanitätseinrichtung seit Juli 2001
geführt und sich durch seine Arbeit die Wertschätzung seiner Mitarbeiter
und Vorgesetzten verdient hatte, wird es für die verbleibende Zeit seines
Bestehens nicht mehr geben.
„Es ist schmerzhaft, ein gut funktionierendes Sanitätszentrum sterben
zu
sehen“, betonte Böhm in seiner Abschiedsrede in der Regensburger Bajuwarenkaserne,
wo von den ehemals fast 150 Mitarbeitern gerade noch etwa 30 Soldatinnen und
Soldaten angetreten waren, um ihren Chef nach fast zehn Jahren zu verabschieden. „Aber
wir für Regensburg Zuständige werden versuchen mit Improvisationskunst
und hohem Einsatz die medizinische Versorgung in der Auflösungsphase aufrecht
zu erhalten,“ versprach der 49-jährige den anwesenden Gästen
und Vertretern der Truppenteile der Garnison mit Blick auf die Einnahme der Zielstruktur
für den Bundeswehrstandort Regensburg.
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