Unter diesem Motto zeigte
der Chefarzt des „Hauptstadtkrankenhauses“, Oberstarzt
Dr. Wolfgang Düsel, die Integration seines Hauses in die Stadt
auf, unter anderem am Beispiel der Teilhabe am Rettungsdienst der
Stadt Berlin. Die Leistungsfähigkeit des Hauses wurde an der
Kompetenz und Leistung der Fachabteilungen verdeutlicht. Ein anschließender
Rundgang durch das Bundeswehrkrankenhaus visualisierte das zuvor
Gehörte. Begleitet wurde Otremba vom Inspekteur des Sanitätsdienstes,
Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, und dem Kommandeur
des Sanitätskommandos III, Generalarzt Dr. Michael Tempel.
Am Nachmittag konnte der stellvertretende Kommandeur des Lazarettregiment 31
Berlin, Oberstleutnant Karl-Heinz Beier, dem Staatssekretär die Aufstellung
und Auf-gaben seines Verbandes vortragen. Eindrucksvoll wurden in der anschließenden
praktischen Vorführung die Ebenen der Verwundetenversorgung in der Rettungskette
gezeigt. Neueste Ausrüstungsgegenstände wie die neue Selbsthilfeausrüstung
für alle Soldaten, der Rettungsrucksack für den Arzttrupp, aber auch
das geschützte Ret-tungsfahrzeug „Yak“ wurden gezeigt und erklärt.
Anhand einer Übungslage wurden zwei Schwerverletzte im Rettungszentrum behandelt.
Staatssekretär Otremba wurden die Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit
eines solchen Rettungszentrums anhand eines Übungspatienten plakativ demonstriert,
wie dieser von der Aufnahme und Schockbekämpfung über die OP-Vorbereitung
und Operation bis hin zur Intensivpflege und Normalpflege behandelt wird.
Die abschließende klinische Versorgung und Rehabilitation in einem Bundeswehr-krankenhaus
oder einer zivilen Klinik ist das Ziel der sanitätsdienstlichen Versorgung
im Einsatz, womit wieder eine Brücke zu den Eindrücken am Vormittag
im Bundeswehrkrankenhaus Berlin geschlagen werden konnte.
Die örtliche Nähe zum Ministerium ließ es zu, dass der Inspekteur
des Sanitätsdienstes zusammen mit seinen hoch motivierten Soldatinnen und
Soldaten nicht nur den Aufbau und die Aufgaben seines Organisationsbereiches,
sondern vielmehr die Leistungsfähigkeit und Kompetenz des Zentralen Sanitätsdienstes
in nur einem Tag demonstrieren konnte. |