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 Sanitätsdienst an nur einem Tag
 Staatssekretär Otremba besucht den Sanitätsdienst in Berlin
Berlin (eb/uz) [15.05.10]. Im Februar 2010 wechselte Staatssekretär Walther Otremba in das Bundesministerium der Verteidigung. Bei einem Besuch machte er sich ein umfassendes Bild vom Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr. Nahezu das gesamte Leistungsspektrum konnte an verschiedenen Dienststellen am Standort Berlin gezeigt werden.
Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin und das Lazarettregiment 31 Berlin zeigten in Theorie und Praxis sowohl die klinische Versorgung im Inland als auch die sanitätsdienstliche Versorgung im Einsatz. Umfassende Kurzvorträge ordneten die jeweiligen Dienststellen und deren Aufträge in den Gesamtkontext Bundeswehr ein. Fachkundige Begleiter standen hierbei dem Staatssekretär mit kompetentem Wissen zur Seite, um alle Fragen beantworten zu können.

Die Gäste besuchen die Ausbildung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr
Foto: Itzeck
Unter diesem Motto zeigte der Chefarzt des „Hauptstadtkrankenhauses“, Oberstarzt Dr. Wolfgang Düsel, die Integration seines Hauses in die Stadt auf, unter anderem am Beispiel der Teilhabe am Rettungsdienst der Stadt Berlin. Die Leistungsfähigkeit des Hauses wurde an der Kompetenz und Leistung der Fachabteilungen verdeutlicht. Ein anschließender Rundgang durch das Bundeswehrkrankenhaus visualisierte das zuvor Gehörte. Begleitet wurde Otremba vom Inspekteur des Sanitätsdienstes, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, und dem Kommandeur des Sanitätskommandos III, Generalarzt Dr. Michael Tempel.
Am Nachmittag konnte der stellvertretende Kommandeur des Lazarettregiment 31 Berlin, Oberstleutnant Karl-Heinz Beier, dem Staatssekretär die Aufstellung und Auf-gaben seines Verbandes vortragen. Eindrucksvoll wurden in der anschließenden praktischen Vorführung die Ebenen der Verwundetenversorgung in der Rettungskette gezeigt. Neueste Ausrüstungsgegenstände wie die neue Selbsthilfeausrüstung für alle Soldaten, der Rettungsrucksack für den Arzttrupp, aber auch das geschützte Ret-tungsfahrzeug „Yak“ wurden gezeigt und erklärt. Anhand einer Übungslage wurden zwei Schwerverletzte im Rettungszentrum behandelt. Staatssekretär Otremba wurden die Möglichkeiten und die Leistungsfähigkeit eines solchen Rettungszentrums anhand eines Übungspatienten plakativ demonstriert, wie dieser von der Aufnahme und Schockbekämpfung über die OP-Vorbereitung und Operation bis hin zur Intensivpflege und Normalpflege behandelt wird.
Die abschließende klinische Versorgung und Rehabilitation in einem Bundeswehr-krankenhaus oder einer zivilen Klinik ist das Ziel der sanitätsdienstlichen Versorgung im Einsatz, womit wieder eine Brücke zu den Eindrücken am Vormittag im Bundeswehrkrankenhaus Berlin geschlagen werden konnte.
Die örtliche Nähe zum Ministerium ließ es zu, dass der Inspekteur des Sanitätsdienstes zusammen mit seinen hoch motivierten Soldatinnen und Soldaten nicht nur den Aufbau und die Aufgaben seines Organisationsbereiches, sondern vielmehr die Leistungsfähigkeit und Kompetenz des Zentralen Sanitätsdienstes in nur einem Tag demonstrieren konnte.
Text: Marc Stümmler (PIZ Sanitätsdienst)/uz, Foto: Bernd Itzeck (PIZ Sanitätsdienst)
 
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