Mit 2.404 Einsätzen
weist die Bilanz den am Hamburger Bundeswehrkrankenhaus stationierten
Hubschrauber „Christoph 29“ erneut als Spitzenreiter
in der Luftrettung aus. Der orangefarbene Zivilschutzhubschrauber
ist mit einem Notarztteam der Klinik besetzt. Gleichzeitig waren
der Notarztwagen sowie das Notarzteinsatzfahrzeug des Hamburger Bundeswehrkrankenhauses
mit insgesamt 5.556 Einsätzen am stärksten in der Bodenrettung
gefordert.
Das Bundeswehrkrankenhaus Berlin beteiligt sich seit Februar 2008, mit einem
im Berliner Rettungsdienst eingesetzten Notarztwagen und einem Rettungstransportwagen
an der Stadtrettung. Seit dem 2. November 2009 wird das Team durch einen weiteren
neuen Rettungswagen verstärkt. Somit hat sich die Anzahl der durch diese
Wagen durchgeführten Einsätze um etwa 200 auf 4.169 erhöht.
Seit mehreren Jahrzehnten beteiligt sich der Sanitätsdienst der Bundeswehr
zum Nutzen der gesamten Bevölkerung am Rettungsdienst in Deutschland. Der
Sanitätsdienst der Bundeswehr nutzt dazu eigene Fahrzeuge oder ADAC- sowie
einen Zivilschutz-Hubschrauber im boden- und luftgebundenen Rettungsdienst. Notarzt-
und Rettungsteams stehen täglich an den Bundeswehrkrankenhäusern Berlin,
Hamburg, Koblenz und Ulm bereit, um erkrankten oder verletzten Personen zu helfen – egal
ob ziviler Patient oder Soldat. |