Die
Teilnahme von Oberstarzt Prof. Dr. Dr. Richard Werkmeister und Oberfeldarzt
Prof. Dr. Dr.
Alexander Schramm, beide Abteilungsleiter der MKG-Chirurgie an den Bundeswehrkrankenhäusern
Koblenz und Ulm, signalisieren mit ihrer Teilnahme die Verbundenheit mit der
zivilen Seite.
Prof. Dr. Dr. Nils Claudius
Gellrich ist neben Prof.
Dr. Dr. Christopher Mohr einer der beiden Vorsitzenden des Wehrmedizinischen
Symposiums. Neben seiner
Tätigkeit an der Medizinischen
Hochschule Hannover ist Gellrich Oberfeldarzt der
Reserve und Mitglied des Wehrmedizinischen Beirates.
Sowohl die zivile als auch die militärische Seite
der MKG-Chirurgie sind ihm bewusst.
„Durch das Wehrmedizinische Symposium auf dem Hochwert-Kongress kann sich
der Sanitätsdienst der Bundeswehr transparent darstellen. Es bekommt sinnbildlich
eine Bühne,
um ein positives Bild in die Gesellschaft zu tragen“, erläutert Gellrich
sein Anliegen.
Ein weiterer Pluspunkt für Gellrich ist der Wissenstransfer zwischen militärischer
und ziviler Seite.
Was leisten denn unsere Fachkollegen bei der Bundeswehr, fragt sich das zahlreich
vertretene Fachpublikum. Antworten gab u.a. Oberstabsarzt Dr. Constatin von See
bei seinem Vortrag über den Sanitätsdienst der Bundeswehr im Auslandseinsatz.
Gerade die komplexen Verletzungsmuster bei bewaffneten Konflikten verbunden mit
den problematischen Verhältnissen vor Ort sind der zivilen MKG-Chirurgie überwiegend
fremd.
„Ich habe nur eine wage Ahnung, was mich da erwarten würde“,
gibt Prof.
Mohr mit Blick auf die Auslandseinsätze zu. „Wo lernen Sie das“,
fragt Mohr anerkennend Oberstarzt Professor Werkmeister. Als eine der Erfolgsfaktoren
nannte der Oberstarzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Unfallchirurgen,
das Literaturstudium und natürlich die Praxis.
„Die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Bundeswehr wird von den zivilen
Kollegen teilweise unterschätzt“, gibt Prof. Gellrich zu. Zu Unrecht,
wie sich nach dem Wehrmedizinischen Symposium zeigt. „Die Mund-, Kiefer-
und Gesichtschirurgie der Bundeswehr ist auf Augenhöhe mit der zivilen Seite“,
gibt der Reserveoffizier anerkennend zu.
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