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 Bilateraler Informationsaustausch
 Delegation aus Usbekistan besucht den Sanitätsdienst der Bundeswehr
München (eb) [27.03.10]. Das Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ ist auch dieses Jahr wieder Ziel für den Besuch einer Delegation der usbekischen Streitkräfte im Rahmen der bilateralen Zusammenarbeit gewesen. Die Delegation unter Leitung von Major Shukrulla Yakhyaev, bestehend aus zwei Sanitätsoffizieren, einem Truppenoffizier und einem Sanitätsfeldwebel, informierte sich unter Federführung des Kemptener Regimentes über den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr.
Den Weg ins Allgäu nutzte der Projektoffzier, Hauptmann Dieter Tielmann, um den Gästen das zum Weltkulturerbe erhobene „Mittelrheintal“ von Koblenz über das Deutsche Eck bis nach Bingen zu zeigen. In Kempten angekommen, begrüßte der Kommandeur des Regiments, Oberfeldarzt Dr. Christian Fürlinger, die Delegation. Er wies darauf hin, dass das Regiment nach 2007 und 2008 bereits zum dritten Mal eine usbekische Delegation zum Informationsbesuch empfange. Im Anschluss erfolgte eine Einweisung in Struktur, Auftrag und Ausbildung im Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr sowie in das Gebirgssanitätsregiment 42 „Allgäu“ mit dessen Kernaufträgen. Danach konnten wurden die Gäste ihre Schießfertigkeiten am Ausbildungsgerät „Schießsimulator Handwaffen“ unter Beweis stellen. Kulturell wurde das Besuchsprogramm mit einem Ausflug zu den nahen, weltberühmten Königschlössern abgerundet und der Abend zum Informationsaustausch genutzt.
Danach war die Delegation Gast an der Sanitätsakademie in München. Nach der Begrüßung durch den Kommandeur der Lehrgruppe B, Oberfeldarzt Dr. Gregor Banik, erfolgte eine Einweisung in die Akademie als zentrale Ausbildungsstätte des Sanitätsdienstes der Bundeswehr und eine Besichtigung des Ausbildungsparcours der Rettungsdienstschule bei laufendem Ausbildungsbetrieb. Dr. Fürlinger ließ es sich als Kommandeur des gastgebenden Gebirgssanitätsregiments 42 und als gebürtiger Münchner nicht nehmen, der Delegation am Nachmittag persönlich Sehenswürdigkeiten seiner Geburtsstadt zu zeigen. Noch am Abend reiste die Delegation nach Feldkirchen, um am folgenden Tag als Besucher an der zentralen Lehrvorführung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr teilzuhaben.

Die Gäste besuchen die Ausbildung an der Sanitätsakademie der Bundeswehr
Foto: Tielmann
Die sanitätsdienstlichen Einsatzgrundsätze, Auftrag, Mobilität und Leistungsfähigkeit sowie Rettungskette und Behandlungsebenen standen im Mittelpunkt der Lehrvorführung. Mit großem Interesse verfolgten die Gäste die Präsentation und konnten sowohl Krankentransportfahrzeuge als auch die modularen Sanitätseinrichtungen von der Rettungsstation bis zum Rettungszentrum genauer besichtigen. Die stellvertretende Amtschefin des Sanitätsamtes der Bundeswehr in München und Chefin des Stabes, Generalarzt Dr. Erika Franke, begrüßte die Delegation persönlich, um in Anwesenheit des Admiralarztes der Marine, Admiralarzt Dr. Rainer Pinnow, und dem Kommandeur der Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Klaus Habersetzer, mit ihnen das Mittagessen einzunehmen.
Der vorletzte Tag ihres Besuches führte die usbekischen Militärs in das Bundeswehrkrankenhauses in Ulm. Der Leiter des Zentralstabes, Oberstleutnant Jan Egdmann, wies in Struktur und Auftrag des Hauses ein. Dem schloss sich eine Führung unter Leitung des Beauftragten für Rettungsdienst und Notfallmedizin, Oberstarzt Dr. Matthias Helm, durch die Notfallaufnahme sowie eine Besichtigung des Rettungshubschraubers an. Nachmittags hatten die Gäste auch noch die Gelegenheit das höchste Kirchengebäude der Welt, das Ulmer Münster, zu bestaunen.
Mit dem Besuch des Fachsanitätszentrum in Kempten endete dieser Informationsbesuch mit den Einweisungen und Führungen in Struktur und Auftrag des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Auf dem Weg durch das Haus konnten sich die Gäste vom hohen Standard der truppenärztlichen und fachärztlichen Versorgung sowie der Geräteausstattung überzeugen.
Beim Mittagessen in der Artilleriekaserne hieß es Abschied nehmen. Regimentskommandeur Fürlinger dankte dem Delegationsleiter für den Besuch und sprach die Hoffnung aus, die bereits 2007 begonnene bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem Regiment und den usbekischen Streitkräften weiter fortzusetzen. Mit einem kleinen Kulturprogramm, dem Besuch des Kölner Doms am Samstag, endete der Besuch, ehe die usbekische Delegation zusammen mit ISAF-Kontingentsoldaten am Sonntag mit dem Airbus 310 der Flugbereitschaft der Bundeswehr den Rückflug nach Termez in Usbekistan antrat.
Text/Foto: Dieter Tielmann (PIZ Sanitätsdienst)
 
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