Die sanitätsdienstlichen
Einsatzgrundsätze, Auftrag, Mobilität und Leistungsfähigkeit
sowie Rettungskette und Behandlungsebenen standen im Mittelpunkt
der Lehrvorführung. Mit großem Interesse verfolgten die
Gäste die Präsentation und konnten sowohl Krankentransportfahrzeuge
als auch die modularen Sanitätseinrichtungen von der Rettungsstation
bis zum Rettungszentrum genauer besichtigen. Die stellvertretende
Amtschefin des Sanitätsamtes der Bundeswehr in München
und Chefin des Stabes, Generalarzt Dr. Erika Franke, begrüßte
die Delegation persönlich, um in Anwesenheit des Admiralarztes
der Marine, Admiralarzt Dr. Rainer Pinnow, und dem Kommandeur der
Offizierschule der Luftwaffe, Brigadegeneral Klaus Habersetzer, mit
ihnen das Mittagessen einzunehmen.
Der vorletzte Tag ihres Besuches führte die usbekischen Militärs in
das Bundeswehrkrankenhauses in Ulm. Der Leiter des Zentralstabes, Oberstleutnant
Jan Egdmann, wies in Struktur und Auftrag des Hauses ein. Dem schloss sich eine
Führung unter Leitung des Beauftragten für Rettungsdienst und Notfallmedizin,
Oberstarzt Dr. Matthias Helm, durch die Notfallaufnahme sowie eine Besichtigung
des Rettungshubschraubers an. Nachmittags hatten die Gäste auch noch die
Gelegenheit das höchste Kirchengebäude der Welt, das Ulmer Münster,
zu bestaunen.
Mit dem Besuch des Fachsanitätszentrum in Kempten endete dieser Informationsbesuch
mit den Einweisungen und Führungen in Struktur und Auftrag des Zentralen
Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Auf dem Weg durch das Haus konnten sich
die Gäste vom hohen Standard der truppenärztlichen und fachärztlichen
Versorgung sowie der Geräteausstattung überzeugen.
Beim Mittagessen in der Artilleriekaserne hieß es Abschied nehmen. Regimentskommandeur
Fürlinger dankte dem Delegationsleiter für den Besuch und sprach die
Hoffnung aus, die bereits 2007 begonnene bilaterale Zusammenarbeit zwischen dem
Regiment und den usbekischen Streitkräften weiter fortzusetzen. Mit einem
kleinen Kulturprogramm, dem Besuch des Kölner Doms am Samstag, endete der
Besuch, ehe die usbekische Delegation zusammen mit ISAF-Kontingentsoldaten am
Sonntag mit dem Airbus 310 der Flugbereitschaft der Bundeswehr den Rückflug
nach Termez in Usbekistan antrat. |