Im Zentrum des Vortrags
des Stabsabteilungsleiters I des Führungsstabes des Sanitätsdienstes,
Generalarzt Dr. Christoph Veit, standen neben der Vorstellung der
Stabsabteilung I aktuelle Zahlen und Erkenntnisse zum Thema posttraumatische
Belastungsstörungen (PTBS) sowie Maßnahmen, Vorbereitungen
und Überlegungen des Sanitätsdienstes in Zusammenhang mit
der neuen Grippe A/H1N1. Letzteres war aufgrund der Ausrufung der
Pandemiewarnstufe 6 durch die WHO von besonderer Aktualität.
Generalmajor Zhang und Generaloberstabsarzt Dr. Nakath waren sich einig, dass
moderne Sanitätsdienste nicht nur in der Lage sein müssen, die eigenen
Streitkräfte im Inland und im Einsatz lage- und situationsgerecht zu unterstützen,
sondern bei Katastrophen- und Unglücksfällen ihren Beitrag zur Versorgung
der Bevölkerung leisten zu können. Dazu müssen sie ggf. auch in
der Lage sein, diese Unterstützung über die eigenen Grenzen hinaus
bzw. im internationalen Rahmen zu leisten.
In seiner Tischrede betonte der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
zum Abschluss des ersten Besuchstages, dass der erneute Besuch von hochrangigen
Vertretern des Sanitätsdienstes der chinesischen VBA in Deutschland die
Konstanz der langjährigen Beziehungen zwischen dem chinesischen und dem
deutschen Sanitätsdienst unterstreicht und es auf dieser stabilen Basis
gelte, die vorhandenen Beziehungen auszubauen und zu vertiefen. |