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 Wachwechsel im Veterinärwesen
 Für Oberstveterinär Dr. Ulrich Förster beginnt der 3. Lebensabschnitt
Oberstveterinär Pott überreicht überreicht den Kommandowimpel an Dr.Ulrich Förster.
Foto: Henning
München (eb) [26.09.08]. Der ranghöchste Repräsentant in der Veterinärmedizin der Bundeswehr, Oberstveterinär Dr.Ulrich Förster, wurde im Rahmen eines Festaktes feierlich verabschiedet. Zahlreiche hochrangige Gäste begleiteten die Zeremonie in der Sanitätsakademie der Bundeswehr und gaben der Veranstaltung einen würdigen Rahmen.
„Schön, dass ihr da seid, um mich in den dritten Lebensabschnitt zu führen“, eröffnete Oberstveterinär Dr. Ulrich Förster die Feierstunde anlässlich seiner Verabschiedung aus dem Sanitätsdienst der Bundeswehr. Sichtlich ergriffen begrüßte er seine Gäste. Unter Ihnen der Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr, Generaloberstabsarzt Dr. Kurt-Bernhard Nakath, der Befehlshaber im Sanitätsführungskommando, Generaloberstabsarzt Dr. Jürgen Blätzinger, und der Amtschef des Sanitätsamtes der Bundeswehr, Generalstabsarzt Dr. Detlev Fröhlich.
Während der Inspekteur in seiner Ansprache den Lebensweg Försters skizzierte, würdigte der Amtschef des Sanitätsamtes in seiner Rede die Rolle und das Wirken des Inspizienten Veterinärmedizin der Bundeswehr.
So oblag Förster die fachliche Führung aller Veterinäre der Bundeswehr. Ferner war er verantwortlich für die Betriebskontrollen in den tierärztlichen Apotheken der Dienststellen und Einrichtungen der Streitkräfte.
In Personalunion ist der Inspizient Abteilungsleiter VII im Sanitätsamt der Bundeswehr und somit verantwortlich für die veterinärmedizinische Lebensmittelüberwachung und Trinkwasseruntersuchung.
Doch nicht nur militärische Repräsentanten gaben ihre Aufwartung. Da der Inspizient Veterinärmedizin der erste Ansprechpartner für die Standesorganisationen sowie für die Universitäten und Weiterbildungseinrichtungen im zivilen Bereich ist, ließ es sich der
Präsident der Bundestierärztekammer, Professor Dr. Theodor Mantel, und der Vorsitzende der Gemeinschaft der Sanitätsoffiziere, Oberstveterinär Dr. Hans-Herbert Pott, nicht nehmen, die Grußworte zu halten.
„Sie sind ein außergewöhnlicher Tierarzt und ein außergewöhnlicher Soldat. Deshalb wünsche ich Ihnen einen außergewöhnlichen guten Ruhestand“, äußerte Mantel sich abschließend. Mit einem Kommandowimpel verabschiedete Pott den angehenden Pensionär aus dem Kreis der Veterinäroffiziere.
Einen unterhaltsamen Spaziergang durch die Veterinärmedizin unternahm Oberfeldveterinär der Reserve Prof. Dr. Günter Klein, Direktor des Instituts für Lebensmittelqualität und -sicherheit der Tierärztlichen Hochschule Hannover. In seinem Festvortrag unter dem Motto „Gewinnung und Zubereitung von Lebensmitteln – Rückblick und Ausblick durch die Brille des Tierarztes“ entführte Klein die Gäste in die geschichtlichen Ursprünge der Veterinärmedizin.
„Wer rastet der rostet“, so ein bekanntes Sprichwort. Darum will Förster in seinem dritten Lebensabschnitt sich seinen Hobbys - Reisen und Golf – widmen, für die er bisher nicht viel Zeit und Muse fand. Ein konkretes Ziel nannte Förster auch: eine Reise mit der Bahn nach Tibet auf das Dach der Welt.
Text/Foto: Hauptfeldwebel Uwe Henning, PIZ Sanitätsdienst
 
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