Für die Betreuerinnen
und Betreuer wäre es nicht möglich gewesen, ein Gartenfest
allein zu gestalten, zu intensiv müssen die Bewohnerinnen und
Bewohner betreut werden. Hauptmann Koch und 10 Soldatinnen und Soldaten
seiner Kompanie helfen da gern aus. Auf freiwilliger Basis natürlich.
Getränke verkaufen, ein Glücksrad und eine Schokokusswurfanlage
betreiben. Im Prinzip sind es einfache Dinge, die hier Freude bereiten.
Frohe Kinderaugen, wenn Sie den Schokokuss auffangen, das geht hier
allen unter die Haut. Unter den Freiwilligen der Kompanie ist Obergefreiter
Alexander Gottberg. Der 20-jährige könnte diesen Samstag
auch mit seiner Freundin verbringen, doch für diese kleine Hilfsaktion
nimmt er sich gerne Zeit. „Für mich ist es selbstverständlich
zu helfen, wenn ich helfen kann. Es ist nur schwer den ersten Schritt
zu machen.“ Aber für den ersten Schritt gibt es ja den
Chef, Hauptmann Koch. Es ist der Motivationsfaktor für die Hilfsaktionen,
das macht auch Obergefreiter Gottberg deutlich. „Der Chef bezieht
uns alle mit ein, da hilft man gerne, das ist richtig ansteckend!“
Hauptmann Koch hat seine eigene Philosophie entwickelt: Helfen, wenn man helfen
kann, aber sich dabei auf keinen Fall in den Vordergrund drängen. Heimlich,
still und leise arbeiten, das ist sein Anliegen. Zum Beispiel so: Hilfsgüter
vorbeibringen und ohne auf ein Dankeschön zu warten wieder wegfahren, so
hilft er am liebsten.
Hoffentlich ist „die gute Tat“ so ansteckend, dass viele junge Menschen
mit dem wohltuenden Virus infiziert werden. |