Wenngleich
das Hubschrauber-Deck beim Bundeswehr-Krankenhaus mit der größte
Publikumsmagnet beim Tag der offenen Tür darstellte, zu sehen
gab es noch
wesentlich mehr: Viele der Türen, die Besuchern und Patienten sonst verschlossen
bleiben, wurden an diesem Tag geöffnet. Von der Arbeit im Labor bis hin
zu den Aufgaben der einzelnen Fachabteilungen präsentierte sich das Krankenhaus
und stellte kompetente und auskunftsfreundliche Mitarbeiter für alle aufkommenden
Fragen zur Verfügung. Die Statistik zeigt, dass das Klinikum zunehmend auch
in der zivilen medizinischen Versorgung in Hamburg eine Rolle spielt, von 2005
bis 2007 hat sich die Zahl der zivilen Patienten fast verdoppelt. Rund 880 Mitarbeiten,
davon 300 Ärzte kümmern sich um die Genesung der Patienten. Ein intensive
Kooperation mit anderen Kliniken in Hamburg hat den Stellenwert des Krankenhauses
kontinuierlich erhöht.
Neben dem Personal der Klinik zeigten die Fachleute des Sanitätsdienstes
aber auch die militärische Seite ihre Berufes. Regelmäßig sind
die Mitarbeiter der Bundeswehrkrankenhäuser mit in den Einsatzregionen der
Bundeswehr vor Ort. Welche Möglichkeiten die Retter zur Verfügung haben,
präsentierte das Kommando Schnelle Einsatzkräfte Sanitätsdienst
in Vorführungen.
Zusätzlich zu den Rettern der Bundeswehr stellten sich beim Tag der offenen
Tür auch Kräfte von Feuerwehr, Bundespolizei und anderen Organisationen
vor.
Zum Abschluss des Tages stand ein militärisches Zeremoniell auf dem Veranstaltungsplan.
Zum 1. September übergab der bisherige Kommandeur des Bundeswehr-Krankenhauses,
Oberstarzt Dr. Michael Zallet, sein Amt an Oberstarzt Dr. Johannes Nakath, der
derzeit noch die Sanitätskräfte der Bundeswehr im Kosovo führt. |