Hamburg (uz) [12.09.07]. Sie werden gerufen, wenn es um
Sekunden geht. Ihren Piloten ist kaum eine Straße zu schmal
oder eine Schneise zu eng: Wenn die Rettungsflieger gerufen werden
geht es um Leben und Tod und vor allem auch um Sekunden. Das Bundeswehrkrankenhaus
Hamburg hat diese Spezialisten am vergangenen Wochenende zu einem
ersten internationalen Workshop eingeladen. Beim Bundeswehrkrankenhaus
ist einer der beiden Rettungshubschrauber Hamburgs stationiert.
Die Maschine des Bundesinnenministeriums, die auf den Namen Christoph
29 hört, wird von Piloten der Bundespolizeifliegerstaffel
Nord geflogen und durch medizinisches Fachpersonal der Bundeswehr
besetzt. Eine außergewöhnliche Konstellation. Der Hubschrauber
mit seiner Ausrüstung gehört obendrein zu den modernsten
in der Republik. „Es geht vor allem darum, sich auszutauschen,
welche Erfahrungen mit den unterschiedlichen Ausstattungen gemacht
werden, um die Arbeit zu optimieren“, faßt Oberfeldarzt
Dr. Gerhard Hölldobler, der verantwortliche Arzt für
die Veranstaltung, die Zielsetzung des Wochenendes zusammen. Das
neue Equipment und das Gespräch mit den Nutzern lockte rund
100 Teilnehmer aus ganz Deutschland, Österreich und Italien
zum Workshop. |