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Januar |
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Tsunami-Katastrophe Am
26.12.2004 ereignete sich die bis
dahin größte Naturkatastrophe in
Indonesien. Der bisher größte humanitäre
Hilfseinsatz der Bundeswehr beginnt. Er
umfasste neben nachhaltiger Hilfe für
das zerstörte Krankenhaus 2311
Behandlungen, 854 stationär aufgenommene
Patienten, 196 Operationen, 3429
Impfungen und 89 Flüge zur medizinischen
Evakuierung. Die Bundeswehr übergab
Geräte und Medikamente im Wert von 2,7
Millionen Euro aus ihren Beständen an
die indonesischen Behörden. Die letzten
Sanitäts-Soldaten des deutschen
Kontingents kehren in der Nacht zum 18.
März heim. Der Einsatzgruppenversorger
"Berlin" verlässt
zeitgleich
die
indonesischen Gewässer und beteiligt
sich wieder an der Anti-Terror-Operation
"Enduring Freedom". |
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| März |
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truppen.info geht online
Nach kurzer aber intensiver
Konzeptionsphase bekommt truppen.info
ein erstes Gesicht und geht zum 1. April
mit einer "Grundausstattung an
Informationen" online. Beflügelt vom
positiven Feedback der ersten Nutzer
wächst das Portal in den kommenden
Monaten stetig an und wird
kontinuierlich um neue Inhalte ergänzt. |
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| April |
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Der neue Wehrbeauftragte
im
Interview mit
truppen.info |
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Neuer Wehrbeauftragter
Der SPD-Politiker Reinhold Robbe
ist neuer Wehrbeauftragter des
Bundestages.
Der 50jährige erhielt bei geheimer Wahl
307 Stimmen im Parlament und damit sechs
Stimmen mehr als die erforderliche
Kanzlermehrheit von 301 Stimmen. 276
Abgeordnete votierten für den
Gegenkandidaten Günther Nolting von der
FDP, 15 Parlamentarier enthielten sich.
Die rot-grüne Koalition hat 304 Sitze.
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Verfolgten die Debatte über einen
neuen Einsatz:
Soldaten im
Bundestag |
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Deutsche Soldaten im Sudan
Für 75 deutsche Soldaten wird es jetzt
ernst: der Bundestag hat am 22.04. die
Entsendung von Militärbeobachtern der
Bundeswehr in den Süd-Sudan mit großer
Mehrheit gebilligt. Ihr Auftrag: die
Überwachung des nach 20 Jahren
Bürgerkrieg vereinbarten
Waffenstillstandsabkommens. Deutschland
stellt damit – zunächst für sechs Monate
– das größte europäische Kontingent für
die UN-Mission „UNMIS“.
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| Juni |
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Das Flagschiff der Kieler Woche
2005:
Die Fregatte Hamburg |
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Für den Geburtstag herausgeputzt:
SAR-Hubschrauber vom Typ Seaking |
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Mehr als die Kieler Woche gefeiert
Aus 15 Nationen erhielt die Bundeswehr
Besuch von Marine-Einheiten.
Mehr als 30
Schiffe sorgten bei der diesjährigen
Kieler Woche für eine besondere Kulisse
und das obwohl sehr zum Leidwesen das
traditionelle Flaggschiff, die "Gorch
Fock" in diesem Jahr fehlte. Die
Vertretung übernahm die Fregatte
Hamburg.
Mit einer großen Ausstellung auf der
Zufahrt zum Marinestützpunkt
informierten alle
Schleswig-Holsteinischen Truppenteile
die Besucher über Ausrüstung und Können.
Außerdem wurde im Rahmen der Kieler
Woche der 30. Geburtstag des Engagements
der Marineflieger im Rahmen von
SAR-Einsätzen gefeiert. Unter anderem
gedachte die Marine dem Ereignis mit der
aufwändigen Sonderlackierung an zwei
Hubschraubern vom Typ Seaking.
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| Juli |
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50 Jahre Bundeswehr
Beginn der
Feierlichkeiten zum Jubiläum:
50 Jahre Bundeswehr - 15 Jahre Armee
der Einheit
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| August |
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Sandsäcke soweit das Auge reicht:
Bundeswehr unterstützt die zivilen
Hilfskräfte |
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Hochwassereinsatz in Bayern
Am Abend des 22. August 2005 wird
in Bayern Katastrophenalarm ausgelöst.
Starke Regenfälle lassen nicht nur die
Donau über die Ufer treten. Was wie die
Standard-Lage aus einer Übung des
Katastrophenschutzes klingt, wurde
bittere Wirklichkeit. Noch am selben
Abend, gegen 23 Uhr werden die ersten
Soldaten in den Kampf gegen das
Hochwasser geschickt. Der
Einsatzschwerpunkt liegt am Alpenrand
bei Eschenlohe und im Kreis
Garmisch-Partenkirchen. Täglich sind
mehr als 1000 Soldaten unermüdlich dabei
Sandsäcke zu füllen, diese an ihre
Bestimmungsorte zu bringen, Personen zu
evakuieren oder die zivilen Hilfskräfte
bei ähnlichen Arbeiten zu unterstützen.
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Zufrieden mit der Leistung seiner
Soldaten im Baltikum: Der Inspekteur
der Luftwaffe, Generalleutnant
Klaus-Peter Steiglitz, im Gespräch
mit
truppen.info |
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Deutsche Kampfjets über
Litauen
Die Luftwaffe übernimmt von den Niederländern die
Luftraumsicherung über dem Baltikum für
drei Monate.
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| September |
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Amerikanische und deutsche Soldaten
beim Ausladen von Hilfsgütern in
den
USA |
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Hilfsgütertransporte für
Hurrikan-Opfer in den USA
Am zweiten September nahm die Luftwaffe
mit einem Airbus A310 MRT
Hilfslieferungen in die
Katastrophenregionen in Florida auf.
Die Lieferungen umfassten jeweils 15
Tonnen
Güter. Ziel der Flüge ist Pensacola,
etwa 300 Kilometer östlich von New
Orleans.
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Oktober |
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Das neue U-Boot der Klasse 212A |
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Neues U-Boot
Am 17.10. stellt die Marine die
ersten zwei U-Boote der neuen Klasse
U 212A in Dienst.
Die Boote verfügen über einen neuartigen
Wasserstoff-Antrieb. Er ermöglicht den
Booten ein längere Operationszeit vor
allem auch eine länger Tauchzeit.
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Zur Verladung in die Antonow
vorbereitet: Ein
Hubschrauber vom
Typ CH-53G |
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Erdbebenhilfe Pakistan
Ausgelöst durch das Erdbeben in Pakistan
Anfang Oktober, wurde eine weltweite
Hilfsaktion gestartet. Nachdem bereits
unmittelbar nach der Naturkatastrophe
von deutscher Seite Hilfsflüge durch
Teile des ISAF-Kontingentes durchgeführt
worden waren, wurde nun die
Bundesregierung auf ein Hilfegesuch der
pakistanischen Führung innerhalb eines
NATO-Einsatzes erneut aktiv. Die
Bundesrepublik Deutschland stellt in
diesem Zusammenhang vier
Rettungshubschrauber des Typs CH-53G zur
Verfügung.
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| November |
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Ein letztes Mal als
Minister am
Rednerpult:
Peter Struck |
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Schlussveranstaltung „50
Jahre Bundeswehr“
Mit einem öffentlichen Gelöbnis am
12.11. in Bordenau bei Hannover,
dem
Geburtsort von Gerhard Scharnhorst,
beendet die Bundeswehr ihre Feiern zum
Jubiläum.
Die
Gelöbnis-Rede vor Rekruten aller
Teilstreitkräfte hält der scheidende
Verteidigungsminister Dr. Peter Struck.
Für ihn ist es der letzte öffentliche
Auftritt als Minister.
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Bundespräsident Köhler übergibt dem
neuen Verteidigungsminister die
Ernennungsurkunde |
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Neuer Verteidigungsminister
Am 22.11.
wird
der neue
Verteidigungsminister, Franz Josef Jung
(CDU) vereidigt.
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Dezember |
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An Tunesien übergeben: Die letzten
Schnellboote der Marine (Habicht und
Kormoran) |
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Übergabe
letzter Schnellboote
Im Rahmen eines feierlichen Appells
werden am 13. Dezember die beiden
letzten Schnellboote mit
Torpedobewaffnung außer Dienst gestellt.
Gleichzeitig werden die Boote von der
tunesischen Armee wieder in Dienst
gestellt. Fortan werden die Boote im
Mittelmeer eingesetzt. Die Namen wurden
übernommen Hasdural (Habicht) und Giscon
(Kormoran).
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