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Wer seinen Dienst in der Bundeswehr beendet, erhält
normalerweise den Status des Reservisten. Damit
steht er der Bundeswehr, in der Regel auf freiwilliger Basis, weiterhin
in seinem Tätigkeitsbereich
zur Verfügung. Insbesondere im Bereich der Auslandseinsätze
gewinnt dies zunehmend an Bedeutung.
Für die Betreuung und Unterstützung dieser Soldaten
gründete sich als Interessensgemeinschaft der Verband der
Reservisten der Bundeswehr e.V. Er hat über 137.000 Mitglieder
und ist in rund 2.600 Reservistenkameradschaften gegliedert. Die
Mitglieder sind Reservisten, in Ausnahmefällen aber auch aktive
Soldaten oder Zivilpersonen als f ördernde
Mitglieder.
Vertreten sind hier alle Dienstgrade: vom Gefreiten bis
zum General. Das Angebot der Kameradschaften ist vielfältig. Es dient zum
Beispiel, um sich militärisch, körperlich und geistig
fit zu halten. Aber auch Ausbildungen und Seminare zu sicherheitspolitischen
Themen werden angeboten. Dazu kommen militärische Angebote
wie Truppenbesuche, Besichtigungen, Schießen, Märsche,
Durchschlageübungen und natürlich Deutsches Sportabzeichen,
Ausbildung zum Rettungsschwimmer, Wettk ämpfe.
Voraussetzung
gibt es eigentlich nur eine: Der Reservist muss bereit
sein, sich über die gesetzlichen Verpflichtungen hinaus
freiwillig für die Bundeswehr einzusetzen.
(uz)
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