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Bei den Winterspielen
vor vier Jahren in Salt Lake City bestand
die Mannschaft fast zur Hälfte
(45%) aus Sportfördersoldatinnen und -soldaten.
25 von 35 Medaillen für Deutschland wurden
bei diesen Spielen von
Angehörigen der Bundeswehr errungen.
Bei einer regelrechten Wintersport-Wettkampf-Woche wurden in vielen Sportarten
die Fahrkarten nach Turin ergattert.
Besonderes Augenmerk könnte in diesem Jahr auf den Rodlern liegen. Für
den „Dauerplatzierten“ im Einer-Rodel, Hauptfeldwebel Georg Hackl,
heißen diese Spiele auch das Ende der Karriere. Mit drei Goldmedaillen
und zwei Mal Silber prägte der „Hackl-Schorsch“ den Sport seit
1988 wie kein anderer.
Die beiden Oberfeldwebel Patric Leitner und Alexander Resch im Doppelsitzer haben
ebenfalls berechtigte Medaillenhoffnungen und bewiesen diese auch bei den jüngsten
Wettbewerben. Auch bei den Rodeldamen liegen die Hoffnungen von Hauptfeldwebel
Silke
Kraushaar, Oberfeldwebel Sylke Otto und Stabsunteroffizier Tatjana Hüfner
im Gegensatz zu ihrem Sportgerät keinesfalls „auf Eis“. Vor
allem die 22jährige Hüfner gilt als hoffnungsvolle Überraschung
im Olympia-Team.
Während die Angehörigen der Ski-Sprung-Mannschaften nach einer eher
verpatzen Vier-Schanzen-Tournee in diesem Jahr geringe Hoffnungen wecken, gibt
es viele beeindruckende Ergebnisse aus dem Biathlon. Rang 1 in der Weltcupwertung
bei den Damen belegt derzeit Oberfeldwebel Kati Wilhelm. Bei den Herren scheint
vor allem die Mannschaft, in der Hauptfeldwebel Ricco Groß an den Start
geht, hoffnungsvoll. |