Kap der Guten Hoffnung (eb) [01.03.10]. In diesen Tagen beginnt vor
der Südafrikanischen Küste das größte Übungsvorhaben
der Bundeswehr außerhalb der NATO, das Manöver "Good
Hope". Gemeinsam mit den südafrikanischen Streitkräften
werden die Deutsche Marine und Luftwaffe rund einen Monat
lang vor der Küste Südafrikas üben.
Bereits auf
dem Weg zum Kap der Guten Hoffnung, das dem Vorhaben
seinen Namen verleiht, haben acht Piloten der südafrikanischen
Luftwaffe (SAAF) ihre Decklande-Qualifikation erworben.
Innerhalb von vier Stunden starteten und landeten sie
insgesamt 40 Mal auf
dem Flugdeck der Fregatte "Brandenburg". "Vom
ersten Versuch an hat es gut geklappt. Das ist auch
ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den Südafrikanischen
Streitkräften
in den letzten Jahren." erklärte Fregattenkapitän
Marco von Kölln, Kommandeur der am Manöver beteiligten
Schiffe. Die Hubschrauber werden während der Schießabschnitte
des Manövers als Search And Rescue (SAR) Maschinen an Bord
der deutschen Schiffe eingesetzt. Das Trainieren der
Zusammenarbeit mit Schiffen, Jets und Helikoptern der
beiden Länder ist
ein wesentliches Ziel der Übung. |