Eckernförde (eb) [13.03.10]. Versorgungsmanöver
gelten zweifelsfrei als navigatorische Glanzleistung.
Dabei gilt es, zwei bis drei Marineschiffe über mehrere Seemeilen
hinweg parallel zueinander zu steuern. Zwischen ihnen
werden Seilverbinden hergestellt, über die zum Beispiel
Munition, Verpflegung oder Post von einem Schiff zum
anderen bewegt werden. Kurs und
Geschwindigkeit müssen exakt aufeinander abgestimmt sein,
damit die Schiffe nicht kollidieren oder die Leinenverbindungen
reißen. Die
Feuertaufe für jeden Rudergänger!
Die Fregatten "Brandenburg" und "Niedersachsen" führten
vor der südafrikanischen Küste ein solches Manöver
mit dem Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" durch.
Das Kap der Guten Hoffnung ist dieser Tage Schauplatz
und Namensgeber des größten deutschen Manövers
außerhalb
der NATO: "Good Hope IV".
Nicht weniger spannend geht
es beim Flugkörperschießen
zu: Im Bruchteil einer Sekunde jagen die Raketen aus
ihren Startanlagen und verfolgen ihre Ziele: Ferngelenkte
Drohnen. Rund einen Monat
trainieren deutsche und südafrikanische Streitkräfte
unter aanderem den scharfen Schuss. Die Marine beteiligt
mit dem Einsatz- und Ausbildungsverband 2010 (EAV),
der sich aus den beiden Fregatten
und dem Versorgungsschiff zusammensetzt. |