truppen.info: Truppe: Die Marine
jüngste Beiträge
Aus den Einsätzen
Sicherheitspolitik
Wir suchen Ihre Fotos
Linkliste
Link eintragen
Laufbahnportraits
Der Weg zum Offizier
Der Weg zum Unteroffizier
Dienstgradabzeichen
truppen.info-Quiz
Spiele
Downloads
Buchtipps
Für Webmaster
 
Die Druckklinik


 Manöver in der Ostsee beendet
 BaltOps 2009 mündet in Kieler Woche
Gedränge im Kieler Marinestützpunkt.
Fotos: Zeitter
Kiel (eb/uz) [20.06.09]. Eine der größten Marineübungen in der Ostsee endete pünktlich zu Kieler Woche. An "BaltOps 2009" nahmen unter US-amerikanischer Führung zwölf Nationen mit knapp 50 Schiffen und Flugzeugen teil. Die jährliche Großübung fand in diesem Jahr zum 37. Mal statt. Das Ziel der Übung ist die Vertiefung der Zusammenarbeit unter den Übungsteilnehmern, von denen zehn der NATO angehören. Innerhalb des Flottenverbandes gab es einen täglichen Besatzungsaustausch.
„Damit die Soldaten ein besseres Verständnis für die jeweils anderen Marinen entwickeln können", sagt Fregattenkapitän Olaf Albrecht zu einem der Ziele der Übung. Er ist im Marinehauptquartier der Deutschen Marine in Glücksburg für die Übungsplanung zuständig. Während des Manövers wurden unter anderem die Luftabwehr, die U-Boot-Abwehr und das sogenannte Boarding geübt. Es gehe, wie bei vielen Übungen, vor allem um den richtigen Umgang mit sogenannten asymmetrischen Bedrohungen, wie zum Beispiel der Abwehr von Speed-Boot-Angriffen und der Bekämpfung von Schmuggel, sagte der Offizier vor Übungsbeginn. Das Übungsgebiet von " BaltOps 2009" erstreckte sich in der Ostsee zwischen der schwedischen Küste und dem dänischen Bornholm.
Trotz der zahlreichen Marineschiffe sollte der zivile Fischerei- und Handelsschifffahrtsverkehr möglichst nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil: Die Ostseeschifffahrtsrouten sollten sogar sicherer gemacht werden.
Besatzungsmitglieder der britischen Fregatte "St. Albans" freuen sich auf die Kieler Woche.
Die teilnehmenden Minenabwehreinheiten suchten Sprengkörpern aus den vergangenen Kriegen.
Zum Abschluss des zweiwöchigen Manövers lief ein Großteil der teilnehmenden Marineschiffe traditionsgemäß den Marinestützpunkt in Kiel an. Im Rahmen der Kieler Woche wird der Stützpunkt für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Aber auch der Aspekt des Verständnisses und Kennenlernens wird für die Besatzungen weiter im Blickpunkt stehen.
Der Liegeplatz des US-Führungsschiffes „Mount Whitney“ ist zwar vom Festgelände abgegrenzt. Die Ausmaße des Schiffes, das im Mittelmeer als Kommandoschiff dient, beeindrucken aber dennoch.
Das Führungsschiff "Mount Whitney" nimmt Kurs auf Kiel.
Das Manöver bewies aber auch eine Tatsache, die nur Fachleute an Bord ständig vor Augen haben: Trotz modernster Ausrüstung und Systeme ist und bleibt das Wichtigste in der Marine der Mensch. Beispielsweise wenn Soldaten auf der Fregatte „Karlsruhe“ bei einem Schleppmanöver Hand anlegen. Da kommt es vor allem auf gute Teamarbeit an. Denn: die 180 Meter lange, mit Wasser vollgesogene Schleppleine ist sehr schwer. Um diese wieder an Bord zu ziehen, muss ein Großteil der Besatzung bei einem sogenannten "Allemannsmanöver" noch mit reiner Muskelkraft arbeiten:
Manöver auf der "Karlsruhe".
Foto: Schönbrodt (PIZ Marine)
Text: uz/PIZ Marine
 
Anzeigen
Racheshop - Europas witzigster Online-Shop!
Ihre Werbung hier?
Anzeigen
Der
   Diese Seite empfehlen      Sitemap    Archiv    Impressum    Kontakt 
(c) 2005 by www.truppen.info