„Damit die
Soldaten ein besseres Verständnis für die jeweils anderen Marinen
entwickeln können", sagt Fregattenkapitän Olaf Albrecht
zu einem der Ziele der Übung. Er ist im Marinehauptquartier der
Deutschen Marine in Glücksburg für die Übungsplanung zuständig.
Während des Manövers wurden unter anderem die Luftabwehr, die
U-Boot-Abwehr und das sogenannte Boarding geübt. Es gehe, wie bei
vielen Übungen, vor allem um den richtigen Umgang mit sogenannten
asymmetrischen Bedrohungen, wie zum Beispiel der Abwehr von Speed-Boot-Angriffen
und der Bekämpfung von Schmuggel, sagte der Offizier vor Übungsbeginn.
Das Übungsgebiet von " BaltOps 2009" erstreckte sich in
der Ostsee zwischen der schwedischen Küste und dem dänischen
Bornholm.
Trotz der zahlreichen Marineschiffe sollte der zivile Fischerei- und Handelsschifffahrtsverkehr
möglichst nicht beeinträchtigt werden. Im Gegenteil: Die Ostseeschifffahrtsrouten
sollten sogar sicherer gemacht werden. |