Aksaz (Türkei) (eb) [17.09.08]. Die Tauchergruppe
der Fregatte Lübeck inspizierte während eines Versorgungsstopps
in Aksaz eine der Schiffsschrauben. Bei mehr als
30 Metern Sicht und 26 Grad Wassertemperatur ein angenehmes
Arbeitsumfeld für die Schwimmtaucher der Marine.
Die Schwimmtaucher sind die Arbeitstaucher der Marine. Sie
erfüllen in bis 31m Wassertiefe Aufgaben wie schneiden,
schweißen und sägen. Ihre Hauptaufgabe ist es, das
Unterwasserschiff auf Schäden oder auch angebrachten Sprengstoff
zu untersuchen.
Die Schwimmtaucher werden in einem 6-wöchigen Lehrgang
am Ausbildungszentrum Schiffssicherung der Marine in
Neustadt (Holstein) ausgebildet werden.
Während des Lehrgangs wird theoretisches Fachwissen zum
Tauchen mit und ohne Gerät vermittelt. Praktisches Tauchen
wird am Tag, in der Nacht, bei schlechten Wetterbedingungen,
in einem Tieftauchtopf und auf offener See geübt.
Nach etwa drei Wochen Ausbildung fahren die Schwimmtaucher-Anwärter
auf die Ostsee hinaus und erlernen dort die Kenntnisse zur sogennanten
Nahkampfmittelabwehr, dem Auffinden von Sprengkörpern an
Schiffen.
Mit bestandener Ausbildung erhalten die Schwimmtaucher ihren "Sägefisch" als
Taucherabzeichen. |