Hamburg (uz) [07.05.06]. Die
Fregatte Bremen führte das Feld an, ihr folgten unzählige
Schiffe, Boote und Großsegler nach. Dem Führungsschiff
oblag es dabei auch, Salut zu schießen. Nach einem alten
Brauch, und bei einem 817. Geburtstag sollten diese gepflegt werden,
signalisieren die Schiffe durch dieses Entleeren der Rohre ihre freundliche
Absicht. Durchaus freundlich ging es dann beim 817. Hamburger Hafengeburtstag
auch zu.
Die Soldaten der Marine, die neben der Fregatte Bremen auch mit
U30 (Klasse 206A) und dem Bergungsschlepper Fehmarn (Klasse 720B)
Flagge zeigten, trugen an beiden Tagen Programmpunkte zum Hafengeburtstag
bei. Neben dem obligatorischen "Open Ship" für die
drei Einheiten faszinierten auch die Marineflieger mit Überflügen
zweier Seefernaufklärer vom Typ Bréguet Atlantic. Zusätzlich
war es eine Seaking, die das Publikum an den Landungsbrücken
in Atem hielt. Zuerst demonstrierten die Piloten unterschiedliche
Flugmanöver und nahmen dann Soldaten von U30 auf. Extrem sportlich gab sich
die Besatzung der „Bremen“ auch als Teilnehmer des alljährlichen
Drachenboot-Rennens.
Neben der Bundeswehr präsentierten sich auch Einheiten der britischen
und dänischen Streitkräfte beim Hafengeburtstag. Ein besonderer
Augenschmaus war das Segelschulschiff „Mir“ der russischen
Marine.
Allen Attraktionen des diesjährigen Hafengeburtstag stahl allerdings
ein einziges Schiff die Show: Das Eindocken des britischen Luxusliners „Queen
Mary 2“ bei der Hamburger Werft „Blohm und Voss“ direkt
auf dem Festgelände lockte mehre 100.000 Schaulustige an die
Elbe. Die Gastboote bildeten aber ein imposantes Spalier für
den „königlichen“ Besuch und begrüßten
das Schiff mit entsprechendem Hornsignal.
Der „Bremen“ gebührte dann auch wieder die Ehre,
hunderte Schiffe und Boote zum Abschied aus dem Hamburger Hafen anzuführen. Überflogen
wurde die Parade von einem Airbus A 380. |