Auch hier spielt wieder die neue Technik eine Rolle, deren Handhabung erlernt werden muss: "Wenn man die Technik nicht kennt, kann man sie auch nicht einsetzen." Und diese Technik muss man kennenlernen. Auch wenn man dem Hersteller vertraut bleibt da gelegentlich ein flaues Gefühl in der Magengegend. "Beim ersten Mal Tauchen hatten wir viel Respekt beim ersten Mal sehr tief Tauchen hatten wir auch sehr viel Respekt", berichtet Korvettenkapitän Bornholt und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: "Wenn es knirscht, ist es zu spät!" Während U 31 in den nächsten Monaten noch mit weiteren Tests und Erprobungen beschäftigt ist, wird U 32 erstmals bei einer Übung ins Augenmerk der interessierten Welt treten. Vor Großbritannien wird sich das Boot als "Übungsziel" zur Verfügung stellen. Für den Kommandanten eher eine Zeit, um sich weiterhin mit dem Boot vertraut zu machen. "Wir sind als Ausbilder für die U-Boot-Jagd dort", erklärt der Korvettenkapitän, "es wäre also nicht sehr hilfreich, wenn wir uns da best möglichst verstecken!"
Übrigens macht der künftige Kommandant auch kein Geheimnis daraus, dass es aus der Erprobung bereits den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag gebe. |