truppen.info: Truppe: Kieler Woche 2005
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 Ehrentag für einen Hubschrauber
 Marinefliegergeschwader 5 feiert SAR-Geburtstag
Kiel (uz) [19.06.05]. Alle zwei Jahre beendet ein Tag der offenen Tür beim Kieler Marinefliegergeschwader 5 die Aktivitäten der Bundeswehr im Rahmen der Kieler Woche. In diesem Jahr wurde dieser Tag mit einer besonderen Feier verbunden:
Seit 30 Jahren sind Hubschrauber der Bundeswehr vom Typ Seaking bei Rettungseinsätzen unterwegs. Die Bilanz lässt sich sehen. In rund 12.000 Einsätzen wurden seit 1975 mehr als 9.500 Menschen aus Notsituationen befreit. Etwa 90% dieser Einsätze werden dem zivilen Bereich zugeordnet. Der Seaking erweist sich dabei als besonders tüchtig, weil er nahezu unabhängig von der Witterung eingesetzt werden kann. Zum Einsatzspektrum gehören aber auch Flüge, die als Krankentransporte in Spezialkliniken notwendig sind.
Zum Geburtstag wurden zwei der Maschinen, die in Holtenau stationiert sind, mit einer Sonderlackierung versehen. Sie zeigt einen Weißkopfadler, das Wappentier der Kieler Flieger, seine Schwingen sind in den Farben der Bundesrepublik beziehungsweise des Landes Schleswig-Holstein gehalten.
Wie bei jedem Tag der offenen Tür in Holtenau landeten auch zahlreiche Besucher. Auf dem Platz waren unter anderem Rettungsflieger aus Polen, Dänemark, Großbritanien den Niederladen und Litauen. Neben dem Seaking präsentierten sich auch Angehörige des Bundesgrenzschutz mit einer Bell 212 sowie des Heeres mit ihrer Bell UH-1D und einem Panzerabwehrhubschrauber Bo 105.
Die Firma Eurocopter ermöglichte die Tuchfühlung mit dem NH 90, dem künftigen Hubschrauber der Bundeswehr. Offen ließen die Mitarbeiter bei der Präsentation allerdings die Frage, ob das neue Fluggerät wirklich durch die Luft oder doch eher auf der Straße nach Holtenau kam.
Wie es für Soldaten üblich ist, begann der Tag mit einem Appell, bei dem der Kommodore des Geschwaders, Fregattenkapitän Michael Mackenstein, auch das Füllhorn der Beförderungen über einige seiner Soldaten ausschütten konnte.
Dass pünktlich mit der Öffnung der Tore auch der Regen kam, schien die Besucher kaum abzuhalten. Schon bald stauten sich Autos auf den Zufahrtsstraßen und die Shuttlebusse fuhren immer bis auf den letzten Platz gefüllt. Hinter vorgehaltener Hand wurde durchaus auch zugegeben, dass es nicht nur Hubschrauber sind, die Besucher anlocken: "Man hat vom Flugplatz aus einen hervorragenden Blick auf die Windjammerparade, diese Gelegenheit nutzen wir immer", gesteht eine Besucherin.
Interessante Begegnungen ergaben sich beim Tag der offenen Tür in Holtenau.
Zukunftsmusik: Der NH 90.
Die Soldaten standen Rede und Antwort.
Buntes Bild von internationalen Rettungsfliegern.
Leinen Los zur Kieler Woche
"Singen ist beurteilungsrelevant" beim Gottesdienst auf der Fregatte Hamburg
Open Ship: Vielfalt in oliv und grau
 
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