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 Deutsche Marine - Auf allen Weltmeeren zu Hause
Marine - ein Begriff, der seit jeher mit Attributen wie "Abenteuer" und dem Duft der großen weiten Welt verbunden ist. Die meisten der gut 18.000 Soldaten im Bereich der Deutschen Marine, wie sich die Marinekräfte der Bundeswehr seit einigen Jahren offiziell nennen, kommen auch tatsächlich in diesen Genuss von Bordverwendungen.
Längst sind die Fahrten nicht mehr auf das Gebiet der Nord- oder Ostsee beschränkt, für das die meisten der Einheiten einmal konzipiert wurden. Sei es nun bei einer der Ausbildungsfahrten oder bei den Einsätzen im Rahmen ständiger NATO-Einsatzverbände, des Mandats "Enduring Freedom" oder „Atalanta“ am Horn von Afrika oder „Unifil“ vor der Küste des Libanon – die Einheiten der Marine haben sich in den letzten Jahren einen professionellen Ruf erarbeitet. Der Aktionsradius deutscher Marine-Verbände hat sich in den vergangenen Jahren extrem vergrößert.
Fregatte der "Bremen"-Klasse.
Dem Auftrag entsprechend sind die Verbände hochmobil, modern und flexibel. Neben unterschiedlichsten neuen Aufgabenfeldern erhält die Marine auch neues Gerät. Auch die Flotte selbst wird um neue, zeitgemäße Schiffsmuster ergänzt. Den Anfang machten die Fregatten der Klasse 124 mit den Fregatten "Sachsen", "Hamburg" und „Hessen“. Ein Nachfolgetyp ist bereits in Auftrag gegeben. Die Fregatten der Klasse 125 sollen eine deutlich längere Stationierung in den Einsatzregionen und einen problemlosen Tausch der Besatzungen ermöglichen. Auch die Uboote der Klasse 212 A setzen den Maßstab für einen neuen technischen Standard. Durch ein bei der Einführung im Jahre 2005 neuartiges Wasserstoff-Antriebssystem wird ein konventioneller, nahezu lautloser Betrieb ermöglicht.
Uboot der Klasse 206A passiert Kiel mit den beiden Einsatzgruppenversorgern "Berlin" und "Frankfurt am Main".
Zudem ermöglicht das Verfahren einen längeren Zeitraum, der außenluftunabhängig unter Wasser verblieben werden kann. Einen ersten Tauchrekord stellte U 32, eines der beiden ersten Boote, mit einer ununterbrochenen Tauchzeit von zwei Wochen, auf dem Weg zur Mission ins Mittelmeer auf. Als weiterer innovativer Neuzugang erhält die Marine derzeit die Einheiten der neuen Korvette K130, der so genannten „Braunschweig“-Klasse. Unterzeichnet wurde im Jahr 2009 auch bereits der Vertrag für einen dritten Einsatzgruppenversorger. Das neue Schiff wird eine Weiterentwicklung beziehungsweise Optimierung der „Berlin“-Klasse sein.
Auch bei den Marinefliegern wurde modernisiert. Die Nutzung der Seefernaufklärer vom Typ Breguet Atlantic endet und als Ersatz wurden Maschinen vom Typ P-3C Orion von den niederländischen Streitkräften übernommen. Diese Maschinen haben sich bereits in der Mission „Enduring Freedom“ als zeitweiser Ersatz für Fregatten am Horn von Afrika bewährt. Außerdem wird die Marine mittlere Transporthubschrauber vom Typ MH 90, der Marine-Version den neuen NH 90 aus dem Hause Eurocopter erhalten. Allerdings wurden die Jets vom Typ „Tornado“ aus dem Bereich der Marine an die Luftwaffe überstellt.
Minensuchgeschwader auf dem Weg in den Heimathafen.
An der Spitze der Führungsstrukturen steht der Inspekteur der Marine mit seinem Führungsstab, der zum Verteidigungsministerium gehört. Alle Marineeinheiten unterstehen dem Flottenkommando in Glücksburg, beziehungsweise dem Marineamt in Rostock. Die nächste Kommando-Ebene bilden in der derzeitigen Struktur als Neuerung zwei Einsatzflottillen, die aus den vorherigen Typflottillen hervorgegangen sind:
Die Einsatzflottile 1 mit Sitz in Kiel führt als Verbände das 1. und 3. Minensuchgeschwader (Kiel), das 1. Korvettengeschwader und das 7. Schnellbootgeschwader (beide Warnemünde), das Ubootgeschwader, das Ausbildungszentrum Uboote und die Spezialisierten Einsatzkräfte Marine (Eckernförde).
Der Einsatzflotille 2 mit Sitz in Wilhelmshaven unterstehen das 1., 2., 4, und 6. Fregattengeschwader sowie das Trossgeschwader. Alle Verbände sind ebenfalls in Wilhelmshaven stationiert.
Die Marineflieger sind in den Standorten Nordholz und Kiel-Holtenau stationiert.
Zudem verfügt die Marine über einen ganz besonderen Botschafter der Bundesrepublik Deutschland. Regelmäßig verlässt seit mehr als 50 Jahren das Segelschulschiff "Gorch Fock" den Heimathafen in Kiel. Die Ziele dieser Ausbildungsfahrten liegen fast auf der ganzen Welt. Wo sie auftaucht, fasziniert die "Gorch Fock" die Besucher. Doch das Schiff ist weitaus mehr als nur eine Touristen-Attraktion. Für die Besatzungen, die im Normalfall aus Offiziers- oder Unteroffiziersanwärtern besteht, ist die Seefahrt auf der Bark nicht nur die Seefahrt nach dem Eintritt in die Marine, sondern vor allem auch harte körperliche Arbeit. Denn gesegelt wird ohne technische Hilfsmittel, wie Hydraulikunterstützung beim Setzen der Segel oder ähnlichem.
Ausbildung der SEKM.
Eine besondere Einsatzbelastung haben die zunehmenden Einsätze für die Marine besonders für die Spezialisierten Einsatzkräfte der Marine (SEKM) gebracht. In diesen Kräften sind Spezialisten wie Taucher, Kampfschwimmer oder Boarding-Soldaten, also Spezialisten für die Kontrolle von Schiffen in den Einsatzgebieten, zusammengefasst.
Das Segelschulschiff "Gorch Fock".
(uz, Fotos: Zeitter, Stand: 16. April 2009)
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