truppen.info: Truppe: Berichte über die Luftwaffe
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Eine Patrouille ist dem Spähtrupp von früher ähnlich
 Laufbahnlehrgänge haben sich grundlegend verändert
Appen (uz) [15.10.08]. Das 20jährige Bestehen feiert die Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) in diesem Jahr. Gemessen an den meisten anderen Dienststellen der Bundeswehr, die in diesen Wochen und Monaten auf ein halbes Jahrhundert zurückblicken können, eine erfrischend junge Einrichtung der Bundeswehr. Eine Einrichtung, in der auch stets ein frischer und junger Wind weht. In den Standorten Appen und Heide wird der Unteroffiziersnachwuchs der Luftwaffe ausgebildet. Alle allgemeinmilitärischen Ausbildungsinhalte werden an der Schule vermittelt. Die fachlichen Lehrgänge für die Anwärter finden dagegen unter anderem an den Technischen Schulen in Faßberg und Kaufbeuren statt.. Noch vor 25 Jahren gab es deutschlandweit rund 40 Einheiten, die für militärische Ausbildung des Führungsnachwuchses gesorgt haben. Danach wurde die Ausbildung zentralisiert, wenn das auch nicht räumlich zu verstehen ist. Für viele Lehrgangsteilnehmer, weit mehr als 6000 aus der ganzen Republik sind es pro Jahr, liegt die USLw irgendwo im Norden, bei Hamburg durch den Elbtunnel und dann links... [mehr]
 „Eine Dummheit ist erlaubt....“
Laufbahnportrait: Historiker an einer Truppenschule
Appen (uz) [01.07.08]. Ein Werdegang bei der Bundeswehr sei nicht gerade vorgegeben gewesen, denkt Martin Brehl zurück, als die Frage nach dem „Warum“ dieser Wahl des Arbeitgebers gestellt wird. „Mein Vater war bei der Bundeswehr und ich habe viele weitere Soldaten in der Bekanntschaft, wurde aber nie zur Bundeswehr gedrängt“, erzählt er. Eine gewisse Freude habe er mit seiner Bewerbung trotzdem ausgelöst. Für seine Fahrt zur Offizierbewerber Prüfzentrale der Bundeswehr (OPZ) habe er einen nicht ganz ernst gemeinten Rat mitbekommen: „Meine Eltern sagten: Denk daran, zum Heer geht man nicht“, grinst Martin Brehl. Es hat geklappt. 12 Jahre war er als Soldat bei der Luftwaffe und arbeitet heute als zivilangestellter Historiker an der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw). „Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht enterbt worden wäre, wenn ich zum Heer gegangen wäre“, schmunzelt er. [mehr]
 „...stressig, aber schön...“
 Zwischen ihren Lehrgängen genießt Martina Meyer den Dienstalltag
Heide (uz) [22.04.08]. Nach rund zwei Jahren in der Zivilberuflichen Aus- und Weiterbildung (ZAW) genießt Martina Meyer die Rückkehr in ihre Stammeinheit. Nach den vielen Monaten auf der Schulbank ist Meyer sichtlich glücklich darüber, endlich in ihrer zukünftigen Verwendung zu sein. In der 10. Inspektion der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw) im schleswig-holsteinischen Heide gehört sie zum Stammpersonal und wird sich nach Ihrer Ausbildung dort um logistische Aufgaben kümmern.
Ihre ersten Wochen nach der Rückkehr waren für Meyer durchaus erlebnisreich. Sie absolvierte beispielsweise am Zentrum für Nachwuchsgewinnung in Hannover erfolgreich ihre Eignungsprüfung für den Wechsel in die Laufbahn der Feldwebel, entsprechend steht die Soldatin auch kurz vor dem Feldwebellehrgang. Neben den bronzenen Litzenschnüren, die Martina Meyer nun als Feldwebelanwärterin ausweisen, hat sie zum 1. April auch einen neuen Dienstgrad erhalten: Den eines Stabsunteroffiziers. „Das war schon aufregend“, denkt sie an die bewegten letzten Wochen zurück.[mehr]
 „Die Wiege der Luftwaffe stand im Biergarten“
 Lehrsammlung zeigt Wandel der Funktionen
Appen (uz) [29.03.08]. Ein wenig Abseits vom eigentlichen Schulleben in der Appener Marseille-Kaserne liegt die Lehrsammlung der Unteroffizierschule der Luftwaffe (USLw). Sie unterscheidet sich von den meisten anderen Lehrsammlungen vor allem dadurch, dass sie keine Sammlung von Technik und Ausrüstung ist. Hier geht es vorrangig um Menschen, um die Unteroffiziere der Luftwaffe und ihre Rolle im Wandel der Zeit. Einen Ausbildungstag verbringen beispielsweise die angehenden Feldwebel im Rahmen ihres Lehrganges auf den Spuren ihrer Vorgänger. „Die Rolle der Unteroffiziere hat sich durchaus verändert“, weiß Martin Brehl, der Historiker und Fachlehrer für politisch-historische Bildung der Schule zu berichten. „Zunächst könnte man sagen waren die Unteroffiziere regelrecht Untertanen, der vor allem zu gehorchen hatte“, blickt Brehl in die Zeit des beginnenden 19. Jahrhunderts. [mehr]
 Ein Tor zur Heimat
 Kontingentsoldaten kehren zurück
Hamburg (uz) [04.03.08]. Die Zahl der Busse mit dem „Y“ auf dem Kennzeichen vor dem Geschäftsfliegerzentrum des Hamburger Flughafens ist schon etwas Außergewöhnliches. Auch eine große Zahl von Menschen mit Blumen und Transparenten ist an diesem Teil Flughafens eher die Ausnahme. Erwartet wird ein Airbus A310 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, der Soldaten aus dem gut viermonatigen Kosovo-Einsatz zurück in die Heimat bringt. Die Angehörigen der Soldaten, die vorwiegend aus dem Bereich der Panzerbrigade 18 „Holstein“ aus dem schleswig-holsteinischen Boostedt kommen, mussten ihre Ehefrauen und Ehemänner, Töchter und Söhne oder auch Mütter und Väter selbst über die Weihnachtsfeiertage entbehren. Ein große Belastung für die Familien. All das ist in wenigen Minuten vergessen, wenn die Soldaten den Flughafen durch das Tor verlassen und ihre Angehörigen in Arme schließen. [mehr]
 „Wir lieben unsere Flieger!“
 Reservistenkameradschaft mit einem besonderen Hobby
Appen/Hamburg (uz) [08.10.07]. In der Halle auf dem ehemaligen Fliegerhorst in Appen, der heute die Unteroffizierschule der Luftwaffe beherbergt, wird es langsam eng. Ehemalige Flieger der Bundeswehr stehen hier dicht bei dicht. Stabsfeldwebel Hagen Hamm und seine Kameraden in der Reservistenkameradschaft Flugdienst pflegen unter anderem zwei Dornier Do28. Eine der Maschinen ist sogar für Passagierflüge zugelassen. Auch eine Do 27 gehört zum „Bestand“. Den Kreis in der Reservistenkameradschaft bilden Flugbegeisterste, vor allem in den Dienstgradgruppen der Unteroffiziere und Mannschaften. Sie warten, pflegen und fliegen die Oldtimer, die sich längst aus den Beständen der Bundeswehr verabschiedet haben. [mehr]
 Der Techniker hat das letzte Wort
 Berufsportrait: Erster Wart (Eurofighter)
Neuburg a. d. Donau (uz) [16.08.07]. So lange der ihm zugeteilte Eurofighter den Boden berührt, trägt Oberfeldwebel Markus Dick auch die Verantwortung für die Maschine und seine Besatzung. Er ist als Erster Wart im Jagdgeschwader 74 in Neuburg an der Donau tätig. Seit Juli 2006 werden hier nach und nach die Maschinen vom Typ Phantom F4-F durch den moderneren Eurofighter ersetzt. Für den Techniker Dick begann die Vorbereitung auf das neue Luftfahrzeugmuster bereits im Jahr 2005 mit der Umschulung in Kaufbeuren und anschließend mit einer entsprechenden praktischen Einweisung in Rostock-Laage wo auch die Piloten auf das Flugzeug trainiert werden. [mehr]
 „Unser Personal ist auch nach der Dienstzeit begehrt“
 Die Brandschutz-Komponente im Objektschutz der Luftwaffe
Jever (uz) [01.07.07]. Wenn Major Udo Okunneck vor seine Staffel tritt, dann weiß er ganz genau, dass ein Fünftel der Einheit nicht anwesend ist. Seine Staffel, die 9. im 3. Objektschutzbataillon der Luftwaffe ist auf Brandschutzaufgaben spezialisiert. Seit Juli 2006 ist der Brandschutz die Hauptaufgabe einer kompletten Staffel in Jever und diese ist zugleich auch die einzige ihrer Art in der Bundeswehr. Der letzte Zug der Einheit wird gerade noch aufgestellt. Die Soldaten sind aber in ihrem Job längst alte Hasen. Ihre Aufgaben versehen sie nicht auf den Fliegerhorsten der Bundeswehr, sondern ausschließlich in den Einsatzregionen. Zuerst im afghanischen Kabul und inzwischen in Mazar-i-Sharif sorgen die Männer und eine Frau für die Sicherheit auf den Flugfeldern, aber auch in den Feldlagern. Seit die Aufklärungs-Tornados in diesem Stützpunkt der Bundeswehr stationiert wurden, sind auch ein "paar Mann" mehr aus der 9. Staffel ständig im Einsatz. Die Soldaten von Okunneck geben sich in Afghanistan quasi die Klinke in die Hand.
100 Mann ist die Staffel stark, wenn alle Dienstposten besetzt sind. Wenn man den obligatorischen Innendienst abzieht, bleiben 88 Brandschutzfeldwebel übrig. Bei einer Stärke der Feuerwehr im ISAF-Einsatz von rund 20 Mann reicht es zumindest theoretisch, dass jeder nur einmal jährlich einen Auslandseinsatz absolviert. [mehr]
 Luftnotlage für F4-F Phantom
 Für die Rettung bleiben nur Sekunden
Wittmund (uz) [01.07.07]. Der Notruf aus einer anfliegenden Phantom F4 geht am Nachmittag beim Tower in Wittmund ein. Jetzt muss alles schnell gehen und jeder Handgriff sitzen. Der Flugsicherheitsmeister des Jagdgeschwader hat den Fliegerarzt und die Fliegerhorst-Feuerwehr hinter sich, als er auf das Flugfeld prescht. Samt dem "Pilotenretter", einem mit einer Rettungsbühne ausgestatteten Unimog, sind die Retter schnell einsatzbereit. Eine landende Maschine führt noch rund 2000 - 3000 Liter Kerosin mit. "Da muss alles ganz schnell gehen", betont Siegfried Kelly, der Brandamtmann ist der Leiter der Fliegerhorst-Feuerwehr des Jagdgeschwaders 71 "Richthofen". [mehr]
  „Ich fühle mich hier gut aufgehoben“
 Eine Frau verstärkt die „Truppe“ in der Männerdomäne
Wittmund (uz) [01.07.07]. Polizei, Rettungswagen und Feuerwehr brachten die Augen von Isabel Kutscher zum Leuchten, als sie noch ein Kind war. Nach der Schule absolvierte sie eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin. Doch die Faszination, die die Feuerwehr auf sie ausübte, bestimmte ihre weitere Berufswahl. „Ich hätte mir auch vorstellen können, als Soldatin zur Bundeswehr zu gehen“, wirft Isabel Kutscher ein. Doch viel lieber sollte es eben die Feuerwehr sein, und zwar die bei der Bundeswehr. Nach der Annahme durch die Wehrbereichverwaltung begann sie die Ausbildung für den Feuerwehrtechnischen Dienst. „Das alles hat mich einfach sehr gereizt“, gesteht sie. Mit 12 Jahren trat Isabel Kutscher in ihrer Hessischen Heimat in die Jugendfeuerwehr ein.
Inzwischen hat sie den Rang eines Brandmeisters erreicht. Sie ist eine von den vier ersten Frauen, die bei der Bundeswehr als angehende Feuerwehrbeamtinnen eingestellt wurden. [mehr]
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