Neuburg/Donau (uz) [16.03.09]. Als im April 2004
für die Luftwaffe der Flugbetrieb mit dem neuen
Waffensystem „Eurofighter“ begann, hatte
der Flugzeugtyp bereits eine lange Diskussion um seine
Notwendigkeit überstanden. Neben den Schulungsmaschinen
beim Jagdgeschwader 73 „Steinhoff“ in Laage
bei Rostock ist das Jagdgeschwader 74 in Neuburg an der
Donau der erste Verband, der die Maschinen übernimmt.
Hier wurden in den letzten Jahren nach und nach die in
den 1950er Jahren konzipierten Vorgänger vom Typ „Phantom
F4“ ersetzt. Seit dem vergangenen Jahr werden die
Eurofighter in der so genannten Alarmrotte eingesetzt.
In einem Appell würdigte der Inspekteur der Luftwaffe,
Generalleutnant Klaus-Peter Stieglitz, ein weiteres kleines
Jubiläum für den Neuling in der Luftwaffe:
Die 10.000 Flugstunde der Eurofighter im Dienste der
Bundeswehr ist erreicht.
Die meisten dieser Flugstunden wurden allerdings nicht
von Neuburg aus, sondern von Laage aus geflogen. Dort
werden die Piloten in einer zweisitzigen Trainingsmaschine
für den „Eurofighter“ ausgebildet. 50
sind es bislang, 20 davon haben die Lizenz als Ausbilder. |