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Die Angehörigen der Luftwaffe
haben sich inzwischen an viele neue Facetten ihres
Dienstalltags gewöhnen müssen. Im vielfältigen,
relativ neuen Aufgabenspektrum auf internationalem
Terrain spielt sie eine wichtige Rolle. Besonders
auch in der Unterstützung anderer Teilstreitkräfte,
zum Beispiel beim Austausch von Kontingentsoldaten.
Die Flugbereitschaft der Bundeswehr ist ebenfalls
ein Aushängeschild der Teilstreitkraft. Dies liegt
nicht zuletzt auch an Einsätzen wie bei der Evakuierung
aus den Katastrophen-Gebieten nach dem Tsunami
im Dezember 2004.
1999 waren Piloten der Luftwaffe an den Angriffen der NATO auf Ziele
in Jugoslawien beteiligt und flogen damit die ersten
Angriffe in der Geschichte der Bundeswehr.
Wie wohl keine der anderen Teilstreitkräfte leidet
die Luftwaffe, der rund 48.000 Soldaten und Soldatinnen
angehören, unter den Kürzungen bei technischen Investitionen
der letzten Jahre. Auch wenn sich mit Projekten wie
dem Eurofighter, der inzwischen in die Truppe Einzug
gehalten hat, dem Leichten Transporthubschrauber
NH-90, dem Airbus A 400M oder dem Luftverteidigungssystem
MEADS ein Silberstreif am Horizont bildet, gibt es
weiteren Nachholbedarf. |