truppen.info: Truppe: Berichte über die Militärseelsorge in der Bundeswehr
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Satire bis der Arzt kommt

 „Das strahlt nicht durch Schönheit“
 Truppenübungsplatz verfügt über einen „sakralen Schutzraum“
Todendorf (uz) [28.08.08].  Gerade Abwesenheitszeiten sind es, die die Militärseelsorger in ihrem Dienst besonders fordern. Sei es in den Einsatzregionen der Bundeswehr, an Bord von Schiffen oder Booten und bei Aufenthalten auf Truppenübungsplätzen. Gerade hier sind Feldgottesdienste eine beliebte Chance für die Soldaten ein wenig zur Ruhe und zur Besinnung zu kommen. Doch auch im täglichen Leben spielt diese Ruhe und Besinnung eine große Rolle im Dienstalltag, oftmals auch wenn kein Militärseelsorger zur Verfügung stehen kann. „Einen sakralen Schutzraum“ nennt Birgitta Gnade diese Rückzugsmöglichkeiten gerne. Die Pastorin ist in Kiel „stationiert“ und betreut unter anderem den Standort Lütjenburg mit dem Schießplatz der Flugabwehrtruppe in Todendorf. Hier gibt es eine kleine Kapelle. Unauffällig fügt sich das Gebäude in die Baracken auf dem Übungsplatz ein. Nur der kleine Glockenturm und ein Kreuz aus Gußeisen weisen darauf hin, dass Soldaten hier Stille zwischen Dienstbesprechungen, Ausbildungs- und Übungsbetrieb finden können. Eingerichtet wurde der Raum schon von britischen Soldaten, die den Platz vor der Bundeswehr betrieben hatten. In dieser Zeit wurde der Gebetsraum auch als katholische Kapelle offiziell registriert. Eine 100 Jahre alte Glocke hängt hier und ruft, bei Gottesdiensten, die Gläubigen in den Raum. Einen ganz besonderen Raum, wie Pastorin Gnade findet. „Er strahlt etwas aus, auch wenn er sicherlich nicht durch Schönheit strahlt“, stellt sie fest. Aber sie ist gerne in Todendorf und mag den Raum, bestätigt sie. Auch wenn man sich als Seelsorger zum Thema „Schönheit“ schon einige Fragen stellen lassen müßte. Birgitta Gnade bringt es auf den Punkt: „Der Raum ist einfach bodenständig und schlicht, ohne Schnörkeleien.“ [mehr]
 „Multikulti“ in Öl und Kreide
 Sieger des 9. Kunstwettbewerbs der Bundeswehr stehen fest
Berlin (uz) [18.07.08]. Häppchen mit unterschiedlichsten Landesflaggen auf Plakaten und Flyer riefen die Künstler innerhalb der Bundeswehr auf, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. „Multinationalität – Wenn Menschen sich begegnen“ lautete das Thema in diesem Jahr. Alle zwei Jahre wird der Wettbewerb vom Streitkräfteamt zusammen mit einer der kirchlichen Arbeitsgemeinschaften für Soldatenbetreuung durchgeführt. In diesem Jahr war die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) in der Verantwortung.
Die eingesandten Exponate sind nun in einer Wanderausstellung zu sehen. Begonnen hat die Ausstellung traditionell im Offizierheim der Julius-Leber-Kaserne in Berlin. Zur Ausstellungs-Eröffnung trafen auch die meisten der Künstler zusammen, um die Gewinner auszuzeichnen. [mehr]
 Teilnehmer- und drei Streckenrekorde
 Gorch Fock Marathon mit Bundeswehr-Meisterschaft
Wilhelmshaven (eb) [01.07.08]. Bei guten äußeren Witterungsbedigungen (Temperatur 16 Grad Celsius und Windstärken von 2-3) durfte sich das Organisationsteam des 3. Wilhelmshavener Gorch-Fock-Marathon um Sören Lingenberg und Peter Brendel am 18. Mai 2008 über einen neuen Teilnehmer- und drei Streckenrekorde freuen. Es waren wieder "Jedermann" – Frauen wie Männer, Soldatinnen/Soldaten/Zivilangestellte der Bundeswehr, Schülerinnen und Schüler sowie Freizeitsportler und Profis – aus dem gesamten Bundesgebiet eingeladen, sich auf die anspruchsvolle und zugleich maritim geprägte Strecke an der Nationalparkgrenze Wattenmeer sowie dem größten Standort der Deutschen Marine führen zu lassen. [mehr]
 Musicalklänge im Einsatz
 Bremer Musical Company spielt vor ISAF-Angehörigen
Bonn/Termez/Afghanistan. (eb/uz) [30.09.07]. Auf Einladung der katholischen und evangelischen Arbeitsgemeinschaften zur Soldatenbetreuung (KAS und EAS) und in Abstimmung mit dem Einsatzführungskommando konnte die Bremer Musical Company für mehrere Auftritte in den Einsatzgebieten der IASF-Truppen gewonnen werden. Im Rahmen einer kleinen, aber anstrengenden Tournee fanden vier Auftritte statt. Die ursprünglich für den Mai geplante Veranstaltungsreihe hatten EAS/KAS im Anbetracht der zeitlichen Nähe zu dem damaligen Anschlag auf die Bundeswehr verschoben.
Die Auftaktveranstaltung fand in Termez in der Betreuungseinrichtung AREA 51 statt. Die Bremer Musical Company (BMC) bot den Soldatinnen und Soldaten in einem fast zweistündigen Auftritt ein umfassendes Repertoire an weltweit bekannten Texten und Melodien.
In dem mit 150 Soldatinnen/Soldaten gefüllten Betreuungszelt schaffte es die Gruppe sehr schnell das Publikum zu begeistern. Die Zuhörer dankten es den Künstlern und entließen die BMC erst nach zahlreichen Zugaben.[mehr]
 „EASy“ ist die Antwort auf eine Lücke
 Ein besonderes „Spielmobil“ unterstützt Soldaten
Lütjenburg (uz) [22.06.07]. Die Frage wo die Affinität von Soldaten zum Spielzeug liegt, konnte auch der Kommandeur des Panzerflugabwehrkanonenlehrbataillons 6 aus Lütjenburg, Oberstleutnant Hans-Jürgen Beutler nicht zweifelsfrei klären, eine Frage die allerdings auch eher nebensächlich war: Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (EAS) präsentierte ihr neuestes Angebot: Den "EASy"-Truck, ein ganz besonderes Spielmobil. Neben der Ähnlichkeit in der Namensgebung zur EAS wollen die Macher des Trucks vor allem auch darauf hinweisen, dass Kinderbetreuung eigentlich ganz "EASy" ist. Auch dort, wo die dienstlichen Mittel der Bundeswehr nicht ausreichen oder die Struktur dies nicht vorsieht.
Letzteres ist wohl überall dort der Fall, wo es um die Betreuung von Familien geht, wenn ein Familienmitglied als Soldat in einem der Auslandseinsätzer der Bundeswehr ist. Die Kinder sollen beispielsweise dann eine Betreuungsmöglichkeit erhalten, wenn die Eltern bei Veranstaltungen eine Gelegenheit bekommen sollen, sich untereinander austauschen können. Die Bundeswehr stellt dafür nur sehr begrenzte Mittel zur Verfügung. [mehr]
 Grundsatzfragen mit offenen Antworten
 Tag der Militärseelsorge in Norddeutschland
Lütjenburg (uz) [02.12.06]. "So etwas gibt es sonst eigentlich nur bei den Kirchentagen", erzählt der Evangelische Leitende Militärdekan Kiel, Armin Wenzel, beinahe beiläufig über die Veranstaltung, die seit einigen Jahren in seinem Verantwortungsbereich durchgeführt wird. Zum Tag der Militärseelsorge in Norddeutschland konnten er und seine Militärseelsorger rund 400 Soldaten im Lütjenburger Soldatenheim "Uns Huus" begrüßen. Aus dem vergangenen Jahr wurde den Seelsorgern aus Norddeutschland bereits das Thema aufgetragen: Gesprächsmöglichkeiten zum Thema "Zufall - Schicksal - Fügung ... wer zieht die Fäden in meinem Leben?" hatten sich die Soldaten damals gewünscht. Ein Thema das, so waren sich die Seelsorger einig, in wenigen Stunden keine Antwort findet. Aber dem Wunsch der Soldaten, die im vergangenen Jahr an der Veranstaltung teilgenommen hatten, wurde nachgekommen und so sollte es an diesem Tag unterschiedliche inhaltliche Angebote für jeden Geschmack geben. [mehr]
 Mehr als nur Seelsorge
 Die Kirchen kümmern sich durch die Vereine EAS und KAS um Soldaten
Itzehoe/Bonn (uz) [30.11.06]. Seminare, Weiterbildungen, Familienbetreuung, Arbeitsgemeinschaften, Veranstaltungen, offene Betreuung, Betrieb von Soldaten(freizeit)heimen in Deutschland beziehungsweise kleineren „Geschwistern“, den sogenannten Oasen in den Einsatzregionen der Bundeswehr. Das Tätigkeitsfeld der „Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung“ (EAS) ist ebenso umfangreich wie vielfältig. In diesem Jahr wird der Verein zusammen mit seinem katholischen Pendant, der KAS, 50 Jahre alt. Die "Geburtsfeier" fand vor wenigen Tagen in Bonn statt. Alle Maßnahmen, die von den Arbeitsgemeinschaften angeboten werden, beziehen sich auf die Phasen außerhalb der Dienstzeit von Soldaten. Die Angebote der Arbeitsgemeinschaften stehen natürlich allen Soldaten offen, egal ob konfessionell oder nicht. [mehr]
 „Etwas zurückgeben“
 Vizeadmiral a.D. Bernd Heise, im Gespräch mit truppen.info
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 „Trendiges“ aus der Hand von Spitzenköchen“
 Das Culinary Team verwöhnt Gäste im Soldatenheim „Uns Huus“
Lütjenburg (uz) [30.11.06]. „Wir stehen alle in Lohn und Brot und machen das freiwillig, weil es uns Spaß macht“, erzählt Karlheinz Haase seinem Publikum. Der Koch aus Heilbronn hat vor rund zwei Jahren das Culinary Team „Let’s go magic“ gegründet.
Mehr als 80 Köche aus dem In- und Ausland gehören dem Team an. Allen geht es dabei um den Spaß am gemeinsamen Arbeiten, alle sind freiwillig und jeder bringt seine Freizeit mit ein. Im Vordergrund steht dabei die Freude am Beruf, der Gedankenaustausch und die Förderung der Nachwuchses. Viele der „älteren“ Köche haben früher in der Nationalmannschaft der Köche gekocht und geben jetzt vor allem auch ihre Wettkampferfahrung an junge Köchinnen und Köche weiter. Um finanzielle Interessen dreht sich im Team so gut wie nichts: „Wir bemühen uns, die Kosten im Rahmen zu halten, haben einige Firmen, die uns wohl gesonnen sind und mit dem Rest müssen wir selbst klar kommen“, erklärt Haase, wichtig sei ihm persönlich, so erzählt er bei der Vorstellung seines Teams weiter, das soziale Engagement des Teams. [mehr]
 „Ich wollte Soldat werden!“
 Berufsportrait
Lütjenburg (uz) [13.11.06]. „Meine Heimat, der Sachsenwald in Stormarn, war sehr oft Verfügungsraum bei freilaufenden Übungen“, blickt Andreas Tedsen zurück. Damals bestaunte der zwölfjährige Andreas die Soldaten, die in der Region übten und durfte sogar einmal auf einem „1,5 Tonner Funk“ sitzen. Das hat den Berufswunsch „Soldat“ geweckt. Nach einer Ausbildung zum Koch und einigen Jahren Berufspraxis als „Alleinkoch“ in einem Altenheim griff er diesen Wunsch wieder auf und wurde er bei seinem Kreiswehrersatzamt vorstellig. „Ich habe mich damals bei der Marine gesehen“, erzählt Tedsen und fügt hinzu: „Da war ich aber auch der Einzigste.“ Seine Einberufung führte ihn zu den Panzergrenadieren, wo er als Feldkochunteroffizier tätig war. Sein Engagement brachte ihm für einige Monate eine der begehrten Stellen im Stammpersonal auf dem Truppenübungsplatz in Shilo (Canada) ein. [mehr]
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