Eine tolle Sache sei das Spielmobil,
betonte dann auch der Schirmherr für die EASy-Trucks, der Wehrbeauftragte
des Deutschen Bundestags, Reinhold Robbe. „Wenn wir die Kinder
hören, brauchen wir nichts weiter sagen“, stellte er in
seiner Ansprache mit Blick und Gehör auf die Kinder, die MoKiMO
und Hüpfburg „besetzt“ hielten, fest. In seinem Bericht
hat der Wehrbeauftragte auf einen größeren Bedarf in der
Betreuung der Angehörigen während der Auslandsaufenthalte
der Soldaten hingewiesen. Ein Appell, so betonte er ausdrücklich,
der nicht
an die Truppe gerichtet sei. Gerade von amerikanischen Streitkräften könne
die Bundeswehr noch einiges lernen, wusste der Schirmherr zu berichten. Die EASy-Trucks
fanden das große Lob von Reinhold Robbe. Auf seinen Wunsch „vielleicht
gibt es demnächst noch ein paar Trucks mehr“, konterte Bernd Heise,
das Bundesministerium der Verteidigung dürfe ruhig auch Geld in die Hand
nehmen. Was der Wehrbeauftragte mit einem spontanen „stimmt!“ bestätigte.
Die drei EASY-Trucks werden künftig der Familienbetreuungsorganisation zur
Verfügung stehen. Dafür wurden die Ausstattungen den Heeresdivisionen
zugeordnet. „Stationierungsorte“ werden Sigmaringen und Frankenberg
in Sachsen sein. Das Spielmobil für den Norden wird künftig im zentraleren
Munster statt in Lütjenburg zu finden sein. Als offiziellen Startschuss
für die Spielmobile übergab der Wehrbeauftragte Schlüssel, natürlich
von Kinderhand gefertigt, an die Kommandeure der Divisionen oder deren Vertreter:
Generalmajor Reinhard Kammerer (13. Panzergrenadierdivision, Leipzig), Brigadegeneral
Heinz Georg Wagner (1. Panzerdivision, Hannover) und Brigadegeneral Manfred Hofmeyer
(10. Panzerdivision, Sigmaringen).
Im Namen seiner Kameraden dankte General Kammerer für die neuen Möglichkeiten
in der Familienbetreuung. Es sei, so sagte der Divisionskommandeur weiter, ja
nicht alltäglich, dass eine Division neues Material übernehmen könne.
Weiter sagte Kammerer, dass er sich sicher sei, dass die Trucks eine gute Auslastung
finden werden. |